www.derfflinger.de

Berlin – Es ist nicht lange her, als unter dem Schlagwort Luxemburg-Leaks 548 Steuervereinbarungen zwischen Luxemburg und internationalen Konzernen bekannt wurden, die den Zweck hatten, international operierenden Konzernen die Möglichkeit zu eröffnen, Steuern zu umgehen. In Großbritannien ist seit April vergangenen Jahres allerdings ein Gesetz in Kraft, das Steuern auf derartig umgeleitete Gewinne ermöglicht, die sogenannte Diverted Profits Tax. Großbritannien erhofft sich dadurch, Unternehmen, wie beispielsweise Google, Amazon, Apple oder Microsoft und andere in ihren Möglichkeiten der Steuervermeidung einzuschränken. Im Sinne von mehr Chancengleichheit zwischen international tätigen Konzernen und der lokal aufgestellten Wirtschaft forderte Mittelstandsverbund-Präsident, Wilfried Hollmann, Bundesfinanzminister Schäuble in einem Schreiben auf, die Einführung einer "Diverted Profits Tax" nach britischem Vorbild im Zug der Bekämpfung von Steuerschlupflöchern zu prüfen.

Donnerstag, 22 Oktober 2015 23:31

Infrastruktureller Verfall zehrt an Substanz!

Magdeburg - Der aktuelle DIW-Wochenbericht befaßt sich eingehend mit der öffentlichen Investitionstätigkeit in Deutschland, wobei neben den Investitionen von Bund und Ländern insbesondere die kommunalen Investitionen im Fokus der Analysen stehen, da nicht zuletzt 50 % der bundesweit öffentlichen Gesamtinvestitionen auf diese entfallen. Als Fazit wird festgestellt, daß Deutschlands Kommunen mehr investieren sollten und die Finanzausstattung dafür regional gleichmäßiger verteilt werden müßte. Einen wesentlichen Beitrag zur Überwindung der Investitionsschwäche könnte dem Bericht zufolge die Stärkung der kommunalen Unternehmen leisten. Seit den 90er Jahren ist in Deutschland ein Rückgang der Investitionen zu beobachten und dabei am stärksten auf der Eben der Kommunen. Zwischen 1992 und 2013 haben sich die jährlichen Investitionsausgaben in Relation zum Bruttoinlandsprodukt halbiert. Seit 2003 sind die kommunalen Nettoinvestitionen negativ, das heißt die Abschreibungen übersteigen die Neuinvestitionen. Inzwischen kumulierte sich dies auf mehr als 46 Mrd. € an nicht wieder ersetzter Infrastruktur.

München – Bei der DF Deutschen Finance Group wird mal wieder geklotzt und nicht gekleckert: Wie das Unternehmen kürzlich mitteilte, hat der Topseller PERE Fund I –  ein durch die BaFin regulierter Alternativer Investmentfonds (AIF) – das geplante Platzierungskapital von 35 Millionen Euro bereits erreicht und macht jetzt von der prospektierten Option Gebrauch, bis zum Jahresende weiteres Eigenkapital bei Privatanlegern einzuwerben. „Wir freuen uns sehr über die hohe Produktakzeptanz im Markt“ so Alfred J. Kremer, Vertriebsvorstand der DF Deutsche Finance Holding AG.

Magdeburg - Ein Patentrezept gegen die Terror-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) ist bisher nicht entwickelt worden. Da es sich um keinen Staat handelt, sondern um eine marodierende Miliz, die aber von Staaten gefördert werden soll, handelt es sich beim Kampf gegen die IS-Truppen um eine so genannte asymmetrische Auseinandersetzung.