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San Francisco – Von allen architektonisch auffälligen Gebäuden San Franciscos nimmt die Transamerica Pyramid mit ihren 48 Stockwerken in 260 Metern Höhe eine Sonderstellung ein. Zunächst lehnten die Anwohner das imposante Bauwerk ab, weil sie glaubten, es passe nicht ins viktorianisch geprägte Stadtbild. Heute ist das Gebäude im Financial District das unbestrittene Wahrzeichen der Westküsten-Metropole. Der pyramidenartige Bau war einer der ersten Wolkenkratzer der Stadt überhaupt, weil deren Bau zuvor wegen der großen Erdbebengefahr verboten war. Die erdbebensichere Büropyramide entstand in den Jahren von 1969 bis 1972 nach den Plänen des Architekten William Pereira. Beim Erdbeben von 1989 zeigte sich, wie sicher er sein Riesengebäude tatsächlich konstruiert hatte. In der obersten Etage der Transamerica Pyramid, die nur noch ein Elftel der Parterre-Fläche hat, befindet sich ein Konferenzraum mit einem grandiosen 360-Grad-Blick auf die Bucht von San Francisco. Die aluminiumverkleidete Spitze erhebt sich fast 64 Meter über das oberste Geschoss und ist nachts hell erleuchtet.

 

Dubai – Die in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässige Aras Group DWC LLC warb noch vor nicht allzu langer Zeit mit einem breiten Dienstleistungsspektrum, das Transport, Logistik und Warenhandel sowie Immobilienfinanzierungen, Investments und gewerbliche Finanzierungen umfasst. Abgedeckt wird dieses große Geschäftsfeld durch die Tochtergesellschaften Aras Investment and Participation Ltd., Aras Logistic and Distribution Ltd., Aras Trading and Services Ltd., Aras Consulting and Advisory Ltd. und Aras Properties Ltd. Bei allen Aktivitäten hat man nach eigenen Angaben ein solides Refinanzierungsnetzwerk aus Fonds, Banken und Privatinvestoren im Rücken.

Dubai – Vor 13 Jahren bezeichnete das „Handelsblatt“ Dubai als den „neuen Fixpunkt der arabischen Wirtschaft“ und analysierte: „Medienstadt, Festivalstadt, Health-City: Mit immer neuen Projekten zieht Dubai Firmen aus aller Welt an. Das Emirat lebt aber vor allem vom internationalen Vertrauen in seine Stabilität. Für deutsche Firmen könnte der Boom gerade erst begonnen haben.“ Die Prognose bewahrheitete sich. Immer mehr deutsche Unternehmen zog es in die Wirtschaftswunder-Stadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Dubai entwickelte sich zum leuchtenden Handels- und Finanzdrehkreuz zwischen Afrika, Asien und Europa. Viele westliche Unternehmen haben die dortigen Häfen längst in die eigenen Lieferketten integriert. Seit der Veröffentlichung des „Handelsblatt“-Artikels vollzog die dortige Wirtschaft dank massiver in- und ausländischer Investitionen einen rasanten Strukturwandel. Dafür spricht allein schon der deutlich gesunkene Anteil der Erdölförderung am Bruttoinlandsprodukt. Die Modernisierung und Diversifizierung der Wirtschaft hat die Bedeutung des „schwarzen Goldes“ immer weiter zurückgehen lassen. Heute sind der Handel, das verarbeitende Gewerbe, die Transport- und Logistikbranche, der Tourismus, Finanzdienstleistungen und der Immobiliensektor die ökonomischen Stützpfeiler des Emirates.