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Washington - Wer erinnert sich noch, mit welcher Lüge die US-Amerikaner im Jahr 2003 ihren Militärschlag gegen den Irak begannen? Richtig – dem Irak wurde wahrheitswidrig unterstellt, er habe Massenvernichtungswaffen gebunkert und sei daher eine Gefahr für den Weltfrieden. Obwohl sich das Ganze schon bald als dreiste Propagandalüge herausstellte, stellten sich die Amis als die Guten dar, die den Despoten Saddam Hussein ohne UNO-Mandat eliminiert hatten.

Washington - Die US-Luftwaffe hat am Freitag die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, vormals ISIS) im Nordirak angegriffen. US-Kampfflugzeuge hätten dabei IS-Stellungen attackiert, nachdem die Dschihadisten kurdische Truppen nahe der Kurdenhauptstadt Erbil mit Artillerie beschossen hätten, erklärte Pentagon-Sprecher John Kirby. Einen Einsatz mit Bodentruppen lehnen allerdings die USA ebenso wie andere westliche Länder ab.

Gaza - Es gehört zu den Begleiterscheinungen der Zuwanderungsgesellschaft, daß politische und ethnische Konflikte in den Herkunftsländern von Migranten häufig auch auf die bundesdeutsche Aufnahmegesellschaft durchschlagen. Gerade vor dem Hintergrund des jüngsten Gaza-Konfliktes kam es auch hierzulande zu Konfrontationen zwischen Gegnern und Sympathisanten Israels.

Istanbul - Die dschihadistische Terrorgruppe ISIS verbreitet bei ihrem Vormarsch im Nordirak zur Zeit Angst und Schrecken. In eroberten Städten und Dörfern errichtet sie unverzüglich ein muslimisches Steinzeit-Regime mit rigiden Verboten. In Mossul zum Beispiel wurde für Frauen unverzüglich ein generelles Ausgehverbot und der Zwang zur Ganzkörperverhüllung eingeführt.

Paris - Schon vor Jahren prognostizierte der französische Publizist und ENA-Absolvent Alain Minc für die Zeit nach dem Ende der Blockkonfrontation den Zerfall transnationaler Zusammenschlüsse und die Wiederkehr von „Stammesherzogtümern“ in verschiedenen Teilen der Welt. Die aktuelle Entwicklung im Irak, wo sich seit Monaten die islamistische Terrororganisation ISIS in rasantem Vormarsch befindet, scheint Minc recht zu geben.

London - Erst vor kurzem sorgte ein Bericht der britischen Schulaufsichtsbehörde für weltweite Schlagzeilen. Darin war von einem „Klima der Angst“ die Rede, das an Schulen mit einem hohen Anteil an muslimischen Schülern mittlerweile herrsche. Auch Lehrkräfte würden von muslimischen Kollegen gemobbt und Inhalte des Lehrplans stillschweigend unterschlagen, wenn sie islamischen Auffassungen widersprächen.

Berlin - Der frühere irakische Diktator Saddam Hussein prophezeite im Anblick des Galgens, nach ihm komme die „Hölle“. Seine Prophezeiung scheint sich in diesen Wochen zu bewahrheiten. Der Vormarsch der dschihadistischen Terrorgruppe ISIS geht nicht nur mit äußerster Brutalität einher, sondern droht auch das ohnehin zerbrechliche staatliche Gefüge des Irak endgültig aus den Angeln zu heben.

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