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Berlin – Blinde Fortschrittsgläubigkeit muss nicht zwingend ein Kennzeichen von besonderer Weitsichtigkeit sein, und so mancher Fortschritt voreilig in Marsch gesetzt, lässt die Frage nach dem gesellschaftlichen Vorteil unbeantwortet. Aktuell wäre diese Debatte aus Sicht der arbeitsmarktrelevanten Technikfolgenabschätzung im Zusammenhang mit der unter Industrie 4.0 bezeichneten Digitalisierung der Industrielandschaft angebracht. Immerhin soll laut einer neuen Studie besagte Digitalisierungsoffensive in den kommenden fünf Jahren eine Vielzahl an Büro- und Verwaltungsstellen obsolet machen. Die Rede ist von etwa fünf bis sieben Millionen Arbeitsplätzen weltweit, wobei es vor allem in der deutschen Arbeitswelt zu erheblichen Umbrüchen kommen soll. Diesem Befund liegt eine noch unveröffentlichte Untersuchung des Weltwirtschaftsforums zugrunde, auf die sich die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berief.