www.derfflinger.de

New York - Auch wenn das Jahr 2008 als sich die Banken- und Finanzkrise Bahn brach nun schon einige Zeit zurückliegt, konnte nach wie vor noch kein Politiker oder Ökonom verläßlich eine Entwarnung geben, daß zum einen die Krise endgültig hinter sich gelassen und ausgestanden sei, bzw. ausreichend Vorkehrung für den Wiederholungsfalle getroffen worden wären. Und eben aus dieser Besorgnis heraus hat die Federal Reserve-Chefin, Janet Yellen, für acht namhafte Finanzinstitute eine deren Geschäfte entsprechende Ausweitung ihrer Eigenkapitalpositionen angeordnet. Es handelt sich dabei um  Bank of New York Mellon, Citigroup, Goldman Sachs, J.P. Morgan, Morgan Stanley, State Street, Wells Fargo und die Bank of America. Durch einen dergestalt größeren Risikopuffer sollen Gefahren für die Finanzstabilität nicht allein der Vereinigten Staaten verringert werden.

New York - Ob DAX, der MDax oder der TecDax und der EuroStoxx, sämtlichst rutschten die Börsenidizes ab und zeigten sich offenbar nicht unbeeindruckt von gewissen Unternehmensmeldungen, wie beispielsweise dem angekündigten Siemens-Stellenabbau. Selbstredend mögen die Wahlen in Großbritannien ebenfalls zur Verunsicherung beigetragen haben, geht es dabei immerhin auch um die Frage eines künftigen Referendums zur EU-Mitgliedschaft der Insel. Dennoch feierten die Börsen rückblickend auf das letzte Jahr mehrfach Kursfeuerwerke, im Zuge derer sich die Allzeithöchststände streckenweise regelrecht jagten. Die Gründe hierfür waren jedoch nicht allein in unternehmerischen Fundamentaldaten zu suchen, sondern in nicht geringem Ausmaße vor allem auf die zentralbankinduzierte Niedrigzinsphase zurückzuführen. Die Fed-Chefin Janet Yellen äußerte nun im Rahmen einer IWF-Veranstaltung in Washington erste Bedenken hinsichtlich der bullischen Finanzmarktentwicklung.