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Frankfurt am Main - Die gesamte politische Klasse Deutschlands erweist sich in diesem Sommer 2015 als unfähig und unwillig, das deutsche Volk vor Schaden zu bewahren. Was sich unter dem Ansturm von vielen hunderttausenden Asylsuchenden aus aller Welt mittlerweile in fast jeder deutschen Kommune abspielt, spottet jeder Beschreibung  und lässt nur einen Schluss zu: Unter dem Dauerbeschuss emotionalisierender Medienpropaganda, den Geschäftsinteressen der Einwanderungs- und Asylindustrie sowie dem Verlangen von Wirtschaftskreisen nach einer lohn- und gehälterdrückenden Reservearmee an Arbeitskräften haben diejenigen, die vom Volk des Grundgesetzes zur Wahrnehmung seiner Interessen und Rechte gewählt wurden, bedingungslos kapituliert.

Donnerstag, 27 August 2015 15:49

Merkels Asyllagerpremiere

in Politik

Berlin - Nachdem die Proteste der Asylgegner trotz massiver negativer Kritik in allen Medien und schweren Antifageschützen nicht abflachten und dann auch noch SPD-Chef Sigmar Gabriel mit seinem Besuch im ehemaligen Heidenauer Baumarkt und jetzigem Asylheim vorgeprescht war, musste zwangsläufig auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mal vorbeischauen. Immerhin kam Merkel dabei, im Gegensatz zu ihrem Vizekanzler vor zwei Tagen, ohne Beleidigungen der protestierenden Sachsen in Heidenau aus.

Windhuk - Gemeinsam mit dem Bündnis „Völkermord verjährt nicht“ haben Delegierte aus Namibia den deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck aufgefordert, die Niederschlagung des Herero-Aufstandes 1904 bis 1908 durch deutsche Kolonialtruppen im damaligen Deutsch-Südwestafrika als Genozid anzuerkennen und sich öffentlich dafür zu entschuldigen.

Frankfurt am Main - Vor einigen Woche erreichte mich vom hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, seiner Frau Ursula und Oberbürgermeister Feldmann eine Einladung, der zu folgen ich schwerlich widerstehen konnte. Denn diese Einladung verhieß mir eine „persönliche Begegnung“ mit Ihrer Majestät Elizabeth II und deren Gemahl, den unverwüstlichen Prinz Philip, Herzog von Edinburgh. Zudem wurde mir noch die Begleitung des hohen Pares durch den Herrn Bundespräsidenten Gauck und einer Frau Daniela Schadt angekündigt. Frau Schadt ist bekanntlich nicht die Ehefrau Gaucks, sondern seine „Lebensgefährtin“. Da der Bundespräsident aber schon ziemlich alt und Frau Schadt sichtlich wesentlich jünger ist, könnte man sie mit größerem Recht als Geliebte des Bundespräsidenten bezeichnen, was ja nebenbei auch letzteren durchaus aufwertet.

München - Der CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat den Bundespräsidenten Joachim Gauck für dessen Äußerungen zur Asylpolitik scharf kritisiert. Gauck hatte anlässlich des Gedenktags für Opfer von Flucht und Vertreibung eine moralischen Pflicht betont, die uns Deutschen obliegt sowie an unser Verständnis und die deutsche Großherzigkeit appelliert. Gauck sagte, es sei sein Wunsch, dass die Erinnerung an die deutschen Vertriebenen des Zweiten Weltkrieges das Verständnis für die heutigen Flüchtlinge vertiefe.

Dresden - Der Bombenangriff auf Dresden, bei dem in der mit Vertriebenen aus dem Osten des Deutschen Reiches überfüllten Stadt etwa 250.000 Menschen ums Leben kamen, jährt sich nun zum 70. Mal. Anstatt in Würde der Opfer zu gedenken und darauf hinzuweisen, dass Dresden im Februar 1945 keinesfalls kriegswichtig war, versuchen deutsche Medien und Politiker nach Gründen zu suchen, die dieses schreckliche Kriegsverbrechen rechtfertigen. Auch warnen sie vor Relativierung deutscher Kriegsschuld anstatt anzuerkennen, dass auch der Zweite Weltkrieg viele Väter hatte. Anstatt die Fakten zu beachten, werden die Opferzahlen systematisch kleingerechnet. Mitunter gehen die Medien in Deutschland in ihrer Berichterstattung von 25.000 Toten aus.

Berlin - Bundespräsident Joachim Gauck hat im Rahmen seiner Bundestagsrede anlässlich des Gedenkens an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz von den Deutschen gefordert, sich stärker und bewusster des Holocausts zu erinnern. Die Erinnerung an den Holocaust sei Sache aller Bürger, die in Deutschland leben. Auch rief er die Bürger dazu auf, auch künftig das Miteinander unterschiedlicher Kulturen und Religionen zu ermöglichen.

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