www.derfflinger.de

Oldenburg – 2006 präsentierte der ehemalige amerikanische Präsidentschaftskandidat Al Gore seinen Dokumentarfilm „Eine unbequeme Wahrheit“. Darin beschrieb er die Folgen des Klimawandels und zeigte die globale Erwärmung als echte Gefahr für die Menschheit. Viele Menschen, die diesen Film sahen, nahmen sich vor, dem Umwelt- und Klimaschutz in der persönlichen Lebensführung fortan stärker Rechnung zu tragen. Andere inspirierte der Film wiederum zu einer Geschäftsidee. Zu ihnen gehört Alexander Hahn, der sich auf die Produktion und Vermietung von energieeffizienter LED-Beleuchtungstechnik in Industriequalität spezialisiert hat. Kunden der von ihm 2008 gegründeten Deutschen Lichtmiete Vermietgesellschaft mbH sind Betreiber von Sporthallen sowie Inhaber von Kühlhäusern, Lagereinrichtungen, Einkaufsmärkten und Fabrikhallen. Für sie alle werden bedürfnisindividuelle Beleuchtungskonzepte entwickelt, die leistungsstark, anpassungsfähig und energiesparend sein sollen.

Berlin - Ob sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) medienwirksam als Klimakanzlerin feiern lässt und den Beginn des Jahrhunderts der Dekarbonisierung verkündet oder Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sich als großen Energieminister präsentiert – bisher haben beide noch keine großen Erfolge beim Erreichen der in der Tat ambitionierten Klimaziele erreichen können. Die Bundesregierung hatte seinerzeit das Ziel ausgegeben, den Ausstoß von Kohlendioxid bis 2020 gegenüber 1990 um 40 Prozent zu reduzieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Ziel verfehlt wird, ist überaus groß.

Berlin - Mit der so genannten Energiewende wollte die Bundesregierung ihren anvisierten Klimazielen einen gewaltigen Schritt näher kommen. Offenbar hat sie sich dadurch aber von diesen noch mehr entfernt. Durch den hastigen Ausstieg aus der Atomenergie behält die Braunkohle wohl für längere Zeit einen großen Anteil am deutschen Energiemix. Kohleverstromung macht derzeit etwa 45 Prozent der gesamten Stromerzeugung aus. Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu senken. Wenn es so weiter geht wie bisher, wird Deutschland das selbstgesteckte Ziel verfehlen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sagte dazu wörtlich: „Verfehlen wir dieses Ziel, gefährdet dies auch das Erreichen der nachfolgenden Ziele bis 2050 sowie die Realisierung des europäischen Klimaziels.“ Und zu allem Übel steht in einem Monat die nächste Klimakonferenz an.

Berlin - Ziemlich große Schädlinge für die Umwelt sind nicht etwa handelsübliche Kraftfahrzeuge oder Kohlekraftwerke, sondern – wer hätte es gedacht – Milchkühe. Das von ihnen produzierte Methangas (CH4) ist viel schädlicher als Kohlendioxid. Und schon eine einzige Milchkuh erzeugt 300 bis 500 Liter Methangas täglich. Experten wie etwa bei der Weltbank halten Kühe deshalb für den globalen Klimakiller Nummer zwei. Doch in diesem Fall ist die Umweltschädigung offenbar nicht so schlimm – nach wie vor werden Landiwrte mit Milliarden Euro unterstützt.