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Freitag, 15 Januar 2016 21:37

Bauprognose 2016 mit Licht und Schatten

Berlin – Die Präsidenten des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, Prof. Thomas Bauer und Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein, stellten in diese Woche anlässlich der Jahresauftakt-Pressekonferenz der beiden Bauspitzenverbände in Berlin ihre Bauprognose 2016 vor. Spürbare Impulse erwarten sie im Wohnungsbau und im öffentlichen Bau, weshalb sie auch - aus heutiger Sicht, wie sie ausdrücklich betonen - mit einem Umsatzwachstum im Bauhauptgewerbe von 3,0 % rechnen. Allerdings setzen die Branchenverbände hierfür einige politische Rahmenbedingungen voraus, die erst noch umzusetzen wären. Ebenso kritisieren sie so manche Entwicklung. Mit Blick auf den Wohnungsbau erklären die Verbände, dass eine anhaltende Binnenwanderung sowie die steigende Zahl an Flüchtlingen die Fertigstellung von jährlich mehr als 400.000 Wohnungen erforderlich mache. Dies könnte in der Tat ein zuversichtlich stimmendes Konjunkturprogramm für die Branche sein, doch hängt dies immer noch von der Frage ab, wer dies letztendlich bezahlen wird.

Magdeburg - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat sich dafür ausgesprochen, die Freizügigkeit auch für anerkannte Asylanten künftig nicht mehr im vollen Umfang zu gewähren, um sie in bestimmten Gebieten ansiedeln zu können. Vor allem bevölkerungsarme Gebiete mit starkem Wohnungsleerstand kämen in diesem Zusammenhang in Frage.

Berlin - Die Kommunen in Deutschland haben immer größere Probleme, die gewaltige Zahl an Asylbewerbern schnell in angemessenen Unterkünften unterzubringen. So sagte die Präsidentin des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen, Eva Lohse: „Wir müssen gegenwärtig davon ausgehen, dass in Ludwigshafen im März 2016 alle derzeit vorhandenen Unterbringungskapazitäten für Asylsuchende erschöpft sein werden.“

Dienstag, 10 November 2015 19:06

Städtebund will Familiennachzug begrenzen

in Politik

Berlin - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat sich in die Debatte um die Äußerungen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) in Bezug auf den Schutz von syrischen Flüchtlingen eingeschaltet. Da die Asylbewerberunterkünfte in vielen Regionen schon jetzt überbelegt sind, sagte der Chef des Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg: „Wir müssen den Familiennachzug begrenzen! Unsere Kapazitäten sind endlich.“

Donnerstag, 22 Oktober 2015 23:02

Erneuter Brandbrief an Angela Merkel

in Politik

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagt noch immer, dass Deutschland die Kapazitäten habe, die derzeit auf Deutschland hereinbrechende Asylflut zu bewältigen. Viele Kommunalpolitiker sind offenbar anderer Auffassung. Und sie müssen es wissen, schließlich sind sie direkt betroffen.

Magdeburg - Die deutschen Kommunen sind neben den Anwohnern der Asylbewerberunterkünfte die Hauptleidtragenden der Asylkrise. Sie müssen die hauptsächlichen Lasten der Unterbringung, Versorgung und Betreuung tragen, bekommen oft aber nur einen minimalen Anteil der entstehenden Kosten von Bund und Ländern erstattet. Die Präsidentin des Deutsche Städtetags, Eva Lohse schlug nun erneut Alarm.

Dienstag, 11 November 2014 22:02

Zahlreiche Kommunen klagen gegen Volkszählung

in Politik

Berlin - Der Zensus aus dem Jahr 2011 hat ein Nachspiel. Viele Gemeinden und Städte ziehen nun vor Gericht, weil sie die vor drei Jahren angewandte Methode für ungenau und fehlerhaft halten. Bereits jetzt klagen Informationen des Magazins „Spiegel“ zufolge 346 Kommunen gegen die Volkszählung.