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Frankfurt am Main - Man möchte doch glauben, dass nach jahrelanger Rettungspolitik innerhalb der Euro-Zone diese langsam in ein nachhaltiges ökonomisch prosperierendes Stadium eingetreten sein sollte und sich die vielfach bemühten Vorteile für Deutschland offenkundig realisieren. Nur ist es ausgerechnet die Euro-Zone, die nicht enden will, eine währungs- wie auch wirtschaftspolitische Problemzone zu sein. Aufgrund der Flüchtlingsinvasion spricht man öffentlich zwar kaum mehr von den wirtschaftlichen Problemfällen innerhalb der EU, doch heißt dies nicht, dass diese durch verschweigen auch verschwinden. Die deutsche Industrie verzeichnete im September zum dritten Mal in Folge einen Rückgang der Aufträge. Und zwar entgegen den von Reuters befragten Ökonomen, die mit einem Zuwachs von 1,0 % rechneten.

Magdeburg - Die in die Kritik geratene russische Notenbank hat damit begonnen, den gegenüber Dollar und Euro unterbewerteten Rubel mit Stützungskäufen zu stabilisieren. Wie die Bank Rossii bestätigte, hat sie allein am vergangenen Montag am Markt 700 Millionen ihrer Dollar-Währungsreserven in Rubel eingetauscht. Am Mittwoch verbilligte sich der Dollar dann binnen Minuten um bis zu zwei Prozent auf 52,75 Rubel, nachdem er am Morgen noch auf einem Rekordhoch von 54,91 Rubel stand. hatte. Zum Wochenende schloss der Dollar mit 52,67 Rubel.