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Magdeburg - Holger Zschäpitz, der leitende Wirtschaftsredakteur der Tageszeitung „Die Welt“, fällt dadurch auf, dass er das Wirtschaftsleben häufig mit deutlich anderen Untertönen kommentiert als seine Kollegen. Ein Beispiel dafür ist seine Haltung zu den Russland-Sanktionen, Zschäpitz hält hier das Vorgehen des Westens für falsch und spricht von einem „Finanzkrieg“, der Russland aufgenötigt werde. In der vergangenen Woche machte Zschäpitz wieder durch eine aus dem üblichen Rahmen fallende Einschätzung auf sich aufmerksam, er ist nämlich – im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen, die bislang nur von einer Börsenkorrektur innerhalb eines nach wie vor bestehenden Aufwärtstrends sprechen – der Auffassung, dass wir momentan schon in der Anfangsphase einer neuen Weltwirtschaftskrise stehen. Zschäpitzs Begründung: Verschiedene Märkte, die als konjunkturelle Frühindikatoren gelten, seien in den letzten drei Wochen so dramatisch unter wichtige Unterstützungsbereiche eingebrochen, dass man sich nun realistischerweise auf eine neue Weltwirtschaftkrise einstellen müsse. Im einzelnen nennt Zschäpitz: