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München - Dagmar Metzger (Wordstatt) war bis vor wenigen Wochen eine sehr umtriebige Bundespressesprecherin für Bernd Lucke und seine AfD. Gerne hätte sie die Neopartei ins Fahrwasser der FDP geführt. Doch konservative Kräfte innerhalb der AfD wollten Dagmar Metzger nicht. Und ihr Organisationspotenzial innerhalb der AfD war überschaubar bescheiden. Um Dagmar Metzger herum haben nun Euro-Skeptiker aus AfD und FDP eine „Liberale Vereinigung“ gegründet. Damit wolle man eine Art Denkfabrik ins Leben rufen. Auch die Gründung einer neuen Partei scheint möglich. Offenbar sucht Dagmar Metzger nach ihren Auftritten bei CSU, Freie Wähler, FDP und AfD endlich eine politische Plattform für sich exklusiv. "Konsensfähig war Dagmar Metzger nie", sagt auch Beatrix von Storch, die gerade auf einem Listenplatz der AfD ins Europaparlament gewählt wurde. Gerne hätte Dagmar Metzger auf diesem oder einem anderen Listenplatz kandidiert. Doch die Basis der AfD wußte Dagmar Metzger nie zu schätzen. Auch Frauke Petry, Stellvertreterin des Bernd Lucke innerhalb der AfD und aussichtsreiche Kandidatin für die Landtagswahl in Sachsen in wenigen Wochen, mochte Dagmar Metzger irgendwann nicht mehr.