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Donnerstag, 27 August 2015 20:58

Eltern arbeiten 60 Stunden pro Woche

in Politik

Berlin - Das Statistische Bundesamt hat im Auftrag des Bundesfamilien- und des Bundesbildungsministeriums über mehrere Monate hinweg eine Zeiterhebung unter 11.000 Bundesbürgern durchgeführt, um herauszufinden, wie viel die Deutschen pro Woche entgeltlich und unentgeltlich arbeiten. Während Kinderlose im Schnitt 48 Stunden pro Woche im Beruf oder mit ihrem Haushalt verbringen, investieren Eltern mindestens 58 Stunden jede Woche.

Berlin - Das Innenministerium will offenbar endlich mit umfassenden Maßnahmen auf den anhaltenden Zustrom von Asylantragstellern reagieren. Es heißt, Bundesinnenminister Thomas de Maizière plane, unter anderem mithilfe verschärfter Regeln Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber zu beschleunigen.

Berlin - In seiner letzten Sitzung kurz vor der Sommerpause hat der Bundesrat dem Reformpaket zur Erhöhung staatlicher Leistungen für Familien zugestimmt. Somit erhöht sich der steuerliche Grundfreibetrag von 8.354 auf 8.472 Euro und der Kinderfreibetrag steigt von 4.368 auf 4.512 Euro. Nächstes Jahr wird er auf 4.608 Euro angehoben.

Berlin - Laut einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach, welches im Auftrag der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) erstellt worden ist, wünschen sich Väter heutzutage mehr Zeit für ihre Kinder. So gaben 52 Prozent aller befragten Männer an, gern die Hälfte der Kinderbetreuung übernehmen zu wollen.

Donnerstag, 05 März 2015 16:29

Grüne fordern Streichung der Männerquote

in Politik

Berlin - Die Grünen kritisieren die Koalition für ihren Vorschlag, künftig auch Männer zu fördern, wenn diese benachteiligt werden. Die Koalition einigte sich darauf, alle Führungsgremien im öffentlichen Dienst nur noch zu je fünfzig Prozent mit Frauen und Männern zu besetzen, wenn Männer strukturell benachteiligt seien. In den Augen der Grünen ist eine derartige Regelung jedoch unnötig und unsinnig: Eine Benachteiligung von Männern gibt es ihrer Meinung nach nicht.

Freitag, 05 Dezember 2014 01:09

Heike Tauberts NPD-Protest nicht rechtens

in Politik

Erfurt - Der Thüringer Verfassungsgerichtshof hat entschieden, dass Minister nicht zu Protest gegen Nominierungsparteitage von Parteien aufrufen dürfen, weil dies die Chancengleichheit der politischen Parteien bei Wahlen beeinflusse.

Mittwoch, 15 Oktober 2014 18:50

Frauenquote spaltet Regierungsparteien

in Politik

Berlin - Die eingetrübten Wirtschaftsprognosen der letzten Wochen scheinen die Union mehr und mehr zum Nachdenken anzuregen. So hat die Landesgruppenchefin der CSU, Gerda Hasselfeldt darauf hingewiesen, dass alles auf den Prüfstand müsse, was der Wirtschaft weiteren Schaden zufügen könne. Man müsse überlegen, „ob wir alles, was im Koalitionsvertrag noch vereinbart ist, wirklich so ganz schnell umsetzen“. Sie wies in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass man den Plan zur Umsetzung der Frauenquote in Aufsichtsräten möglicherweise ruhen lassen müsse. Die Regierungskoalition zwischen CDU und SPD hat miteinander vereinbart, dass spätestens ab dem Jahr 2016 eine Frauenquote von mindestens 30 Prozent für Aufsichtsräte von börsennotierten und voll mitbestimmungspflichtigen Unternehmen vorgeschrieben wird. Unternehmen, die diese für Frauen vorgesehenen Plätze nicht besetzt bekommen, müssen die Plätze vakant lassen.

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