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Berlin - Michael Rottmann war jener Geschäftsmann, der wie kaum ein Zweiter nach der Wende die Treuhand ausspielte. In jenen Jahren galt die vormalige DDR als El Dorado für gerissene Geschäftsleute - vor allem für jene aus dem Westen (https://m.sz-online.de/sachsen/pluenderer-mit-langem-atem-327998.html). Inzwischen sind Jahre vergangen. Nun fordert Martin Dulig, SPD-Ostbeauftragter, nochmals zur Aufarbeitung der Arbeit der Treuhand die Einsetzung einer 'Wahrheitskommission', um damit die gesamtdeutsche Debatte über die Nachwendezeit voranzubringen:

Dresden – Nach den Ergebnissen einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des MDR müssen Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und seine CDU Federn lassen, wenn am nächsten Sonntag Landtagswahlen wären. Demnach bliebe die Union zwar weiterhin stärkste Partei im Freistaat, würde jedoch mit 38 Prozent um 1,4 Punkte schlechter abschneiden als bei der Wahl vor einem Jahr. Leichte Zugewinne könnte hingegen die SPD verbuchen, die auf 13 Prozent käme und damit um ein 0,6 Prozentpunkte besseres Ergebnis als 2014 einfahren würde. Die regierende schwarz-rote Koalition käme insgesamt auf 51 Prozent und hätte damit weiterhin die absolute Mehrheit.

Dresden - Der Sohn des sächsischen Wirtschaftsministers und Landes-SPD-Chefs Martin Dulig sorgte mit einem äußerst geschmacklosem Beitrag auf seiner Facebookseite für reichlich Kritik. Johann Dulig, selbst SPD-Kreistagsabgeordneter und Chef der Meißner Jusos, veröffentlichte ein Bild eines Bombers über dem zerstörtem Dresden mit den Sätzen: „Pyro-Technik ist kein Verbrechen!!! Deutsche Kurven abfackeln!!!“

Dresden - In einem Gastbeitrag für die Freitagsausgabe der „Sächsischen Zeitung“ widmet sich Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) der Pegida-Bewegung. In seiner Bewertung schwankt Dulig, der auch Vorsitzender der Sozialdemokraten in Sachsen ist, zwischen vorgeblichem Verständnis und Beschimpfung. Pegida sei, so der Minister, „auch ein Produkt des besonderen politischen Klimas der Nachwendezeit in Sachsen“. Die Anhängerschaft der Bewegung reiche „von Hooligans und bekannten NPD-Kadern über Menschen mit islamophoben oder fremdenfeindlichen Einstellungen“ bis zu Menschen, „die mit der zunehmenden Komplexität unserer Gesellschaft überfordert“ seien, wie er in herablassend wirkendem Tonfall schreibt.