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Mittwoch, 01 Oktober 2014 07:24

Münchner Moschee-Bürgerbegehren unzulässig

in Politik

München - Ein von über 60.000 Münchnern unterzeichnetes Bürgerbegehren gegen den Bau des umstrittenen „Zentrums für Islam in Europa – München“ (ZIEM) wurde von der Rechtsabteilung der Stadt trotz Erreichen des notwendigen Quorums (35.000) für unzulässig erklärt. So seien im Text des Bürgerbergehrens, das der Islamkritiker Michael Stürzenberger initiiert hatte, nach Meinung der Juristen „unwahre Behauptungen“ zusammengetragen worden. Außerdem würden die Planungen der Stadt München in Sachen Islam-Zentrum nicht korrekt dargestellt werden, weshalb von einer „Verfälschung des Bürgerwillens“ durch das Bürgerbegehren auszugehen sei.

Dienstag, 12 August 2014 04:33

Bayern verbietet Fracking

in Politik

München - Mit Hilfe des Wasserrechts setzt der bayrische Umweltminister Link Marcel Huber (CSU) ein Frackingverbot in Bayern durch. Da Bayern die umstrittene Methode des Fracking nicht direkt verbieten kann, die entsprechenden Genehmigungsverfahren unterliegen dem Bundesrecht, wies Huber die Bezirksregierungen und die Wasserwirtschaftsämter an, Anträge auf Fracking-Bohrungen abzulehnen. Denn die wasserwirtschaftlichen Überprüfungen unterliegen der Zuständigkeit Bayerns. Und ohne Zustimmung des örtlichen Wasserwirtschaftsamtes gibt es auch keine Bohrung.

München - Nach unzähligen Verhandlungstagen ist der in München stattfindende NSU-Prozess nun in die Sommerpause gegangen. Am 135. Prozesstag wurden nun zwei Polizisten gehört, die den Mord an Halit Yozgat im Jahr 2006 aufklären sollten. Im Prozess gegen die Hauptangeklagte Beate Zschäpe sowie vier Mitangeklagte wurde nun auch der hessische Verfassungsschutz (VS) seitens der beiden Zeugen schwer belastet.

Donnerstag, 07 August 2014 11:12

Bettelverbot in München!

in Politik

München - Die bayrische Hauptstadt geht energischer gegen aggressives Betteln vor. Nachdem die Zahl der organisierten Bettler in den letzten Jahren stetig gestiegen ist - allein im Bahnhofsviertel sind es aktuell um die Hundert jeden Tag -, erließ das Kreisverwaltungsreferat (KVR) nun eine Allgemeinverfügung, die organisiertes und aggressives Betteln in der Altstadt und rund um den Hauptbahnhof verbietet.

München - Die Zustände rund um die zentrale Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in der ehemaligen Bayernkaserne in München werden immer unerträglicher. Mehr als 2200 Asylanten leben dort inzwischen, viele davon aus Afrika, und stellen für die Anwohner mittlerweile eine handfeste Belastung dar. Kein Tag vergeht, an dem es nicht zu Belästigungen kommt. Die nahegelegenen Geschäfte haben allesamt längst eigenes Security-Personal eingestellt, ein Kinderspielplatz mußte geschlossen werden, weil er von Asylbewerbern als Toilette mißbraucht wird. Frauen werden massiv belästigt, Kinder bedrängt und beschimpft, und die Hausbesitzer in der Nachbarschaft beklagen sich über Müll, Kot und Urin.

München - Nachdem nicht zuletzt die altgewohnten und generationenlang gepflegten Lebensversicherungen stark an Attraktivität einbüßen mußten und viele Anlageformen unter dem langanhaltendem Niedrigzinsumfeld leiden, ist der Zugang zu ansonsten lediglich institutionellen Anlegern vorbehaltenen Märkten von aktuellem Interesse. Die Deutsche Finance Group übernimmt auf diesem Feld eine Schlüsselfunktion als Investmentmanager, indem es den Weg für privates Kapital zu profitablen institutionellen Investments freimacht. Durch die verfolgte Anlagepolitik werden Privatanlegern exklusive Investments ermöglicht, auch ohne über ein üblicherweise dafür notwendiges Anlagekapital in Millionenhöhe zu verfügen. Die DF-Group ist eingebunden in ein Netzwerk aus Pensionskassen, Industrieunternehmen, Stiftungen, Staatsfonds usw. und ist spezialisiert auf weltweit  institutionelle Private Market Investments im Immobilien-, Private Equity Real Estate- und Infrastrukturbereich im börsenunabhängigen Rahmen. Der Fokus liegt auf Investments mit Wertsteigerungspotential innerhalb kurzer Laufzeiten. Das Investmentmanagmentunternehmen mit Sitz in München kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 verweisen, in dem es 71 Millionen Euro im Privatkundengeschäft platzieren konnte. Nach dieser im Vorjahresvergleich 20%-igen Ergebnissteigerung wurde ein Marktanteil von elf Prozent erreicht, womit sich das Unternehmen im nationalen Ranking auf Platz Vier befindet.

München - Der Aufsichtsrat der Bayern LB hat in seiner heutigen Sitzung Ralf Woitschig (Jahrgang 1967) mit Wirkung zum nächstmöglichen Zeitpunkt als neues Vorstandsmitglied berufen.
Herr Woitschig verantwortet künftig im Vorstand der Bayern LB das Ressort Markets. Er ist damit zuständig für das Kapitalmarktgeschäft und das Treasury, das in den vergangenen Monaten kommissarisch vom Vorstandsvorsitzenden der Bank, Johannes-Jörg Riegler, geleitet worden war.

München - Nicht von wenigen skeptisch gesehen wird die Entwicklung der "Magna Aurelia Investment GmbH". Das Unternehmen aus der Münchener Levelingstraße verfügt sicher über großartige Kontakte. Doch bei aller konzeptionellen Stärke erscheint die Durchschlagskraft des hauseigenen Vertriebs noch bescheiden. Rainer Keller (Jahrgang 1968), geschäftsführender Gesellschafter der Magna Aurelia Investment, hat dies nun wohl selbst erkannt. Die Gesellschaftersammlung stellte ihm vor wenigen Wochen den erfahrenen Vertriebskopf Andreas Trautner (Jahrgang 1974) als Prokuristen und Vertriebsleiter zur Seite.

München - Wolfgang Herrmann, der Präsidenten der Technischen Universität München will alle Masterstudiengänge seiner Fakultät auf Englisch umstellen. Das geht aus einer Besprechung mit dem Hochschulrat hervor. Während die Bachelorstudiengänge vorerst auf Deutsch bleiben sollen, strebt Herrmann die Umstellung aller 99 Masterfächer in die englische Sprache an. Derzeit würden rund ein Drittel bereits in dieser Fremdsprache unterrichtet. "Englisch ist die lingua franca in Wissenschaft und Wirtschaft", sagt Herrmann. "Es ist Aufgabe einer Hochschule, die Studenten darauf vorzubereiten." Nur so könne die TU langfristig im internationalen Wettbewerb mithalten. Die Umstellung soll bis 2017 erfolgen. Während der Hochschulrat zunächst verhalten reagierte und eine Umstellung bis 2020 für ausreichend hält, regt sich Unmut unter den Studenten. Diese kritisieren den darin enthaltenen Zwang. Der tue nicht Not, denn wer möchte, könne bereits jetzt englischsprachig seinen Abschluss machen. Sie plädieren dafür, dass jede Fakultät selbst entscheiden darf, in welchen Sprachen sie ihren Unterricht anbietet.

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