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Frankfurt am Main – Folgt man dem in Frankfurt vorgestellten aktuellen Quartalsbericht des Verbands der Chemischen Industrie (VCI), steht die Branche weiterhin unter Druck, wovon insbesondere die chemisch-pharmazeutische Industrie betroffen ist. Für diese wird das Schlussquartal als „ernüchternd“ beschrieben und darauf verwiesen, insgesamt auf ein turbulentes Geschäftsjahr 2015 zurückblicken zu müssen, das sämtliche relevanten Kennzahlen nach unten zeigen lässt. Die Branche leidet nicht nur unter der schwachen Industrienachfrage, sondern zeitgleich unter einem schwachen Außenhandel aufgrund der nachlassenden Wirtschaftsdynamik in China und den USA. Für das laufende Jahr 2016 geht der Verband zwar von einem Preisrückgang für chemische Erzeugnisse von voraussichtlich 0,5 % aus, rechnet aber bei einem einprozentigen Produktionsanstieg dennoch eine Erhöhung des Branchenumsatzes von einem halben Prozent auf insgesamt 192 Mrd. €  vor. Ungeachtet der negativen Kennzahlen konnte die Zahl der Beschäftigten in der chemisch-pharmazeutischen Industrie mit etwa 447.000 Mitarbeiter noch konstant gehalten werden.

Donnerstag, 29 Januar 2015 13:40

Russland im Visier der Ölpreismafia

in Politik

Magdeburg - Nicht nur Russlands Präsident Wladimir Putin führt die seit Monaten andauernde Talfahrt des Ölpreises auf ein politisches Komplott zurück, auch sein venezolanischer Amtskollege Nicolás Maduro hat die Vermutung, dass Saudis und Amerikaner eine gemeinsame Strategie zur Schwächung ihrer Gegner fahren.

Dienstag, 25 November 2014 14:24

Russland im „Goldrausch“

Magdeburg - Wegen der negativen Goldpreisentwicklung in den vergangenen Monaten hat die globale Nachfrage nach dem Edelmetall im dritten Quartal 2014 mit lediglich 929 Tonnen ihren niedrigsten Stand seit fast fünf Jahren erreicht. Bei einigen Notenbanken ist indes ein gegenteiliger Trend zu beobachten, denn sie stockten ihre Bestände in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres um 93 Tonnen auf. An der Spitze der Nachfrager steht Russland mit 55 Tonnen.

Magdeburg - Seit Anfang des Jahres hat der russische Aktienmarkt gegenüber dem MSCI Emerging Markets, dem wichtigsten Index der Schwellenländer, gut 20 Prozent verloren. Reagierte die russische Börse nach dem Krim-Referendum vom 16. März 2014 noch erleichtert und legte bis zum 24. Juni wieder kräftig zu (der RTS-Index stieg damals um 39% gegenüber dem Tief zwei Tage vor der Volksabstimmung auf der Krim), führten dann die anhaltenden Kämpfe zwischen den Aufständischen und den Truppen Kiews in der Ostukraine und insbesondere der bis heute ungeklärte Absturz eines malaysischen Passagierflugzeuges ab Mitte Juli 2014 wieder zu verstärktem Kursdruck auf den Aktienmarkt.

Montag, 20 Oktober 2014 03:32

Wer steckt hinter dem Rubel-Absturz?

Magdeburg - Der Absturz des russischen Rubels hat sich auch in der vergangenen Woche ungebremst fortgesetzt. Am vergangenen Donnerstag erreichte der Rubel sowohl zum Euro als auch zum Dollar einen neuen historischen Tiefststand, obwohl die russische Zentralbank versucht, über Repo-Auktionen ausländischer Währungen den Rubelkurs zu stützen.