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Linz - Während Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihr Heil in Zugeständnissen an Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron sucht, formiert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) konservative Grundsätze für die Union wieder neu. Bei einer gemeinsame Kabinettssitzung in Linz haben Bayern und Österreich ihre gemeinsame Haltung in der Asylpolitik bekräftigt.

Freitag, 15 Januar 2016 22:17

225. Geburtstag von Franz Grillparzer

Wien – Das noch junge neue Jahr 2016 beinhaltet zugleich den 225. Geburtstag des von manchen als größten deutschen Literaten nach Goethe und Schiller gehaltenen Franz Grillparzer. Der österreichische Dichter Franz Grillparzer wurde am 15. Januar 1791 als Sohn des aus einem oberösterreichischen Bauerngeschlecht stammenden Rechtsanwaltes Wenzel Grillparzer und der aus einer Wiener Bürgerfamilie stammenden Anna Franziska Sonnleithner in Wien geboren, wo er am 21. Januar 1872 auch verstarb. Grillparzer, dessen Interesse der deutschen Literatur vor allem auf die mittelalterlichen Dichtung ausgerichtet war, setzte sich ebenso intensiv mit der Philosophie von Platon bis Hegel und mit der deutschen, romanischen und klassischen Philologie auseinander. Zudem zogen ihn kulturgeschichtliche Einzelheiten und Sprachliches wie Altdeutsches in den Dialekten, Lehn- und Fremdwörtern sowie Sprachvergleiche und die Völkerpsychologie in ihren Bann. In seinem die ganze Bandbreite vom Drama über die Novelle bis hin zur Lyrik und einer Autobiographie umfassenden literarischen Schaffen verarbeitete er die aus seinen Studien gewonnen Kenntnisse.

Dienstag, 15 September 2015 17:09

Schengen steht auf der Kippe

in Politik

Berlin - Das Schengener Abkommen, das die Abschaffung der Grenzkontrollen an den Grenzen zwischen den EU-Mitgliedstaaten zur Folge hatte, könnte schon bald der Vergangenheit angehören. Schuld daran ist die Tatsache, dass viele Staaten Flüchtlinge und potentielle Asylbewerber mit dem Zielort Deutschland unregistriert weiterreisen lassen. Deutschland ist mehr und mehr überfordert, nimmt es doch mittlerweile etwa 40 Prozent aller in die Europäische Union kommenden Asylbewerber auf.

Wien - Im österreichischen Parlament hatte noch jüngst der außenpolitische Ausschuß ein klares Bekenntnis zur Selbstbestimmung Südtirols abgelegt, indem dieser sich für eine Weiterentwicklung des Selbstbestimmungsrechts aussprach. Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz wurde aufgefordert, seine Politik im Sinne der Schutzmachtfunktion zur Weiterentwicklung der Autonomie und des Selbstbestimmungsrechts auszurichten. Mit Blick auf eine Wiener Parlamentsentscheidung vom gestrigen Mittwoch, zeigte sich der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit Sven Knoll jedoch zu früh erfreut über das Bekenntnis des österreichischen Parlamentsausschusses, mit dem den aktuellen Unabhängigkeitsbestrebungen in Europa Rechnung getragen und die Bedeutung des in Art.1 der UN-Menschenrechtspakte verankerten Selbstbestimmungsrechts der Völker unterstrichen wurde.

Wien - Nach der Beantwortung einer Anfrage spricht sich die FPÖ-Politikerin Dagmar Belakowitsch-Jenewein dezidiert für eine sektorale Schließung des Arbeitsmarkts aus und begründet dies damit, daß in den letzten Jahren vor allem nicht- oder minderqualifizierte Ausländer in die Republik Österreich zuwanderten. Untermauert wurde ihre Argumentation durch die Antwort von SPÖ-Sozialminister Rudolf Hundstorfer auf eine diesbezügliche Anfrage, der zu entnehmen ist, daß von 97.940 vorgemerkten arbeitslosen Ausländern 14.712 oder 15 % über gar keinen Schulabschluss verfügen und weitere 53.252 bzw. 54,4 % lediglich eine Pflichtschule besucht haben. Die Nationalratsabgeordnete fordert aufgrund der rasant ansteigenden Zahlen der Mindestsicherung beziehenden Ausländer die Zuwanderer auch unmißverständlich auf - so wörtlich -, bitte nicht nach Österreich zu kommen, um sich in die soziale Hängematte zu legen.

Wien - Mit der Forderung der links-grünen Gender-Mainstream-Jünger, weibliche Ampelnmänchen in Dortmund aufstellen zu lassen, war man in der Annahme, daß es schlimmer nicht werden könne. Doch wird man mit einem Blick ins süd-östlich gelegene Nachbarland bald eines Besseren belehrt. So werden in der österreichischen Hauptstadt Wien an 49 ausgewählten Stellen vorübergehend sog. Toleranzampeln aufgestellt, welche dann schwule, lesbische und heterosexuelle Pärchen aufzeigen.

Wien - Laut Übereinkunft der Staats- und Regierungschefs auf dem EU-Sondergipfel zur Flüchtlingspolitik vom 23. April sollen die interne Solidarität und Verantwortung gestärkt werden, in dessen Zusammenhang von Aufteilungsquoten innerhalb der EU die Rede ist. Der FPÖ-Parteichef HC Strache machte hierzu auf die Notwendigkeit aufmerksam, daß eine solche Quote nicht nach oben hin offen sein dürfe. Mit Blick auf die Schlepperbanden verwies Strache auf das Beispiel Australien, das solche Flüchtlingsschiffe abfängt und zu den Aufbruchsorten zurückbringt. Auch die französische Front National-Vorsitzende Marine Le Pen forderte aktuell eine Rückverschiffung. Im Gegensatz zum EU-Establishment sieht Strache den gemeinsamen internationalen Ansatz jedoch nicht hauptsächlich in Verteilungsfragen auf europäischem Boden, sondern auf dem afrikanischen Kontinent selbst und fordert einen diesbezüglichen Masterplan für die Fluchtregionen in Afrika. Der freiheitliche Politiker fordert Vorort-Schutzmaßnahmen in Afrika anstelle einer weiteren Duldung überwiegend wirtschaftlich motivierter Migration in Europa.

Wien – Bereits im vergangenen Jahr gab es in der österreichischen sowie deutschen Medienlandschaft viel Wirbel um den „Volks-Rock’n’Roller“ Andreas Gabalier. Dort fiel er mit genderkritischen Anmerkungen bezüglich des neu verfaßten Textes der österreichischen Hymne auf. So verweigerte er es, bei der Rückkehr der Formel 1 nach Österreich die abgeänderte emanzipierte Fassung zu singen und nach dem er dafür Kritik erntete, verteidigte Gabalier sein Vorgehen mit Ironie zum Gender Mainstream.

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