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Straubing – Die Sicherheitspolitik ist in Bayern seit Jahren besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Dies begann aufgrund des umfangreichen Grenzverlaufes, der von der EU-Osterweiterung direkt betroffen war und setzte bzw. setzt sich nach wie vor mit der Flüchtlingskrise fort, von der Bayern, besonders auch der ostbayerische Raum betroffen ist. Die Einbruchszahlen sind in Ostbayern die vergangenen Jahre auch nicht unerheblich angestiegen. Die bayerische Polizei befindet sich seit geraumer Zeit nahezu in einem ausnahmslosen Dauereinsatz, der sich in einer Bugwelle von Überstunden niederschlägt. Zum Jahreswechsel liefen diese auf deutlich mehr als zwei Millionen Überstunden auf, was einen Schnitt von über 60 Überstunden pro Kopf ausmacht. Die Stichtagserhebung noch ein Jahr  zuvor ergab noch einen Wert von „nur“ 47 Stunden. In einem Umfeld zunehmender Aufgabenbereiche, nicht allein aufgrund der vorgenannten, sondern auch bezüglich neuer Kriminalitätsfelder wie beispielsweise der Cyber-Kriminalität, ein nicht vertretbarer Zustand.