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Frankfurt am Main - Laut der Analysegesellschaft Preqin verfügen die Kapitalbeteiligungsgesellschaften weltweit an bereits von professionellen Anlegern eingesammeltem, allerdings noch nicht investiertem Geld über eine Liquiditätsreserve von etwa 1,5 Bio. $. Gemäß Reuters-Berechnungen lagen bezüglich der weltweit 5100 größten Unternehmen die vergleichbaren nicht investierten liquiden Reserven Ende 2013 sogar bei 5,7 Bio. $. Dies heißt nichts anderes, als daß - ohne Einbeziehung von Banken und Versicherungen – bereits globale Cash-Reserven von ungefähr 7,2 Bio. $ - sprich, in etwa das Zweifache des bundesrepublikanischen Bruttoinlandsprodukts - nach Investitionsmöglichkeiten suchen (müßten). Die Konzernliquiditäten erschweren das Agieren der klassischen Finanzinvestoren, da die erhöhten finanziellen Möglichkeiten von Konzernen für strategische Unternehmenskäufe den Konkurrenzdruck für die Private-Equity-Gesellschaften verschärfen.