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Dienstag, 07 April 2015 16:30

Bloomberg lobt russischen Rubel

in Politik

New York - Seit der sogenannten Krim-Krise und der dieser bereits vorausgegangenen Reaktivierung der NATO als „kalter Krieger“ sind zumeist auch die medialen Berichterstattungen im Zusammenhand mit Russland und Wladimir Putin von einer gewissen Einseitigkeit geprägt. Und mit Blick auf die Rechtfertigung der US-europäischen Sanktionspolitik ließen die getätigten Wirtschaftsprognosen nicht selten den Wunsch als Vater des Gedankens durchschimmern. Umso verstörender muß es auf die Protagonisten der westlichen Heilslehre wirken, wenn die realen Entwicklungen nicht den erhofften Rückenwind bieten. Eine derartige Entwicklung kann aber gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden. So war der Agentur Bloomberg die, wenn auch nicht für alle, so doch sicher für viele vielleicht überraschende Meldung zu entnehmen, daß westliche Experten bislang die russische Währung unterschätzt haben. Das Ende des Rubelverfalls und die inzwischen sogar wieder ansteigende Entwicklung steht im deutlichen Gegensatz zu nahezu allen westlichen Analystenprognosen.

Magdeburg - Haben nordkoreanische Stellen zuerst eine Cyber-Attacke auf Sony Pictures veranlasst und dann Bombendrohungen gegen Kinobetreiber losgeschickt. Man kann sich kaum vorstellen, dass der isolierte kommunistische Staat in Fernost einen derartigen Aufwand betreibt, um die Ausstrahlung eines Films zu betreiben. Jedenfalls klingt die ganze Geschichte selbst wie ein Filmstoff, und möglicherweise war es auch nur eine geschickte PR-Masche, um den Streifen „The Interview“, in dem es um einen Attentatsplan auf Nordkoreas Staatspräsidenten Kim Jong-un geht, ein wenig zu pushen.

Berlin - Bundesdeutsche Medien berichten seit Mittwochabend nahezu unisono über eine angebliche „Drohung” Rußlands, die Gaspreise zu erhöhen. Äußerungen aus dem russischen Außenministerium über eine mögliche Preissteigerung bei Gas werden dabei als angebliche russische Reaktion auf die jüngsten EU-Wirtschaftssanktionen interpretiert.