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Berlin – Die führenden Wirtschaftsverbände Deutschlands fordern eine durch  den  vorliegenden Referentenentwurf für ein Gesetz zur Reform der Investmentfondsbesteuerung drohende steuerliche Mehrbelastung im Bereich der privaten und betrieblichen Altersvorsorge zu verhindern. Hinsichtlich fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherungen der sog. 3. Schicht und der betrieblichen Altersvorsorge ist damit bislang keine wirksame Regelung zur Abmilderung der durch die Investmentsteuerreform eintretenden steuerlichen Mehrbelastungen geplant. Desweiteren bemängeln sie die beabsichtigten Veränderungen für sogenannte Publikumsfonds. Im Vergleich zum vorhergehenden Diskussionsentwurf sind im jetzt vorliegenden Referentenentwurf zwar einige Verbesserungen für die privaten und betrieblichen Anleger enthalten, wie beispielsweise das Absehen von einer Besteuerung von Veräußerungsgewinnen aus Streubesitz, doch hält der Referentenentwurf an dem Vorhaben fest, u.a. bei Publikumsfonds das sog. Transparenzprinzip abschaffen zu wollen.