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Dienstag, 07 April 2015 16:30

Bloomberg lobt russischen Rubel

in Politik

New York - Seit der sogenannten Krim-Krise und der dieser bereits vorausgegangenen Reaktivierung der NATO als „kalter Krieger“ sind zumeist auch die medialen Berichterstattungen im Zusammenhand mit Russland und Wladimir Putin von einer gewissen Einseitigkeit geprägt. Und mit Blick auf die Rechtfertigung der US-europäischen Sanktionspolitik ließen die getätigten Wirtschaftsprognosen nicht selten den Wunsch als Vater des Gedankens durchschimmern. Umso verstörender muß es auf die Protagonisten der westlichen Heilslehre wirken, wenn die realen Entwicklungen nicht den erhofften Rückenwind bieten. Eine derartige Entwicklung kann aber gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden. So war der Agentur Bloomberg die, wenn auch nicht für alle, so doch sicher für viele vielleicht überraschende Meldung zu entnehmen, daß westliche Experten bislang die russische Währung unterschätzt haben. Das Ende des Rubelverfalls und die inzwischen sogar wieder ansteigende Entwicklung steht im deutlichen Gegensatz zu nahezu allen westlichen Analystenprognosen.

Donnerstag, 29 Januar 2015 13:40

Russland im Visier der Ölpreismafia

in Politik

Magdeburg - Nicht nur Russlands Präsident Wladimir Putin führt die seit Monaten andauernde Talfahrt des Ölpreises auf ein politisches Komplott zurück, auch sein venezolanischer Amtskollege Nicolás Maduro hat die Vermutung, dass Saudis und Amerikaner eine gemeinsame Strategie zur Schwächung ihrer Gegner fahren.

Magdeburg - Die in die Kritik geratene russische Notenbank hat damit begonnen, den gegenüber Dollar und Euro unterbewerteten Rubel mit Stützungskäufen zu stabilisieren. Wie die Bank Rossii bestätigte, hat sie allein am vergangenen Montag am Markt 700 Millionen ihrer Dollar-Währungsreserven in Rubel eingetauscht. Am Mittwoch verbilligte sich der Dollar dann binnen Minuten um bis zu zwei Prozent auf 52,75 Rubel, nachdem er am Morgen noch auf einem Rekordhoch von 54,91 Rubel stand. hatte. Zum Wochenende schloss der Dollar mit 52,67 Rubel.

Dienstag, 25 November 2014 14:24

Russland im „Goldrausch“

Magdeburg - Wegen der negativen Goldpreisentwicklung in den vergangenen Monaten hat die globale Nachfrage nach dem Edelmetall im dritten Quartal 2014 mit lediglich 929 Tonnen ihren niedrigsten Stand seit fast fünf Jahren erreicht. Bei einigen Notenbanken ist indes ein gegenteiliger Trend zu beobachten, denn sie stockten ihre Bestände in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres um 93 Tonnen auf. An der Spitze der Nachfrager steht Russland mit 55 Tonnen.

Montag, 20 Oktober 2014 03:32

Wer steckt hinter dem Rubel-Absturz?

Magdeburg - Der Absturz des russischen Rubels hat sich auch in der vergangenen Woche ungebremst fortgesetzt. Am vergangenen Donnerstag erreichte der Rubel sowohl zum Euro als auch zum Dollar einen neuen historischen Tiefststand, obwohl die russische Zentralbank versucht, über Repo-Auktionen ausländischer Währungen den Rubelkurs zu stützen.

Berlin - Zur Lage in der Ukraine erklärt der Spitzenkandidat zur Europawahl und Vorsitzende der FDP im Europäischen Parlament FDP-Präsidiumsmitglied Alexander Graf Lambsdorff:

„Die Aufforderung von Präsident Putin an die Separatisten, das Referendum in der Ost-Ukraine zu verschieben, ist ein gutes Signal und macht Hoffnung, dass es zu einer Stabilisierung der Lage kommen kann. Die NATO sollte jetzt auf Provokationen wie Truppenverschiebungen an ihre Ostgrenze verzichten, die EU die Debatte über Sanktionen auf Eis legen. Gleichzeitig muss der Westen genau kontrollieren, ob Putin es mit der Entspannung wirklich ernst meint. Seine Aufforderung war ein richtiger Schritt, die Erfahrungen nach der Genfer Konferenz zeigen allerdings, dass auch der Westen gut beraten ist, Lenins Motto zu beherzigen: ‚Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!‘