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Donnerstag, 29 Januar 2015 13:40

Russland im Visier der Ölpreismafia

in Politik

Magdeburg - Nicht nur Russlands Präsident Wladimir Putin führt die seit Monaten andauernde Talfahrt des Ölpreises auf ein politisches Komplott zurück, auch sein venezolanischer Amtskollege Nicolás Maduro hat die Vermutung, dass Saudis und Amerikaner eine gemeinsame Strategie zur Schwächung ihrer Gegner fahren.

Mittwoch, 28 Januar 2015 23:11

Nach PEGIDA nun PEGADA

in Politik

Erfurt - Etwa 1.000 Menschen folgten am vergangenen Samstag in Erfurt dem Aufruf der „PatriotischenEuropäer gegen die Amerikanisierung des Abendlandes“ (PEGADA) zu einer Protestdemonstration. Die neue Bewegung, die aus den Montagsmahnwachen hervorgegangen ist, lehnt sich in ihrer Namensgebung bewusst an PEGIDA an, setzt allerdings andere Akzente.

Rom - Der frühere EU-Kommissionschef und ehemalige italienische Ministerpräsident Romano Prodi hat sich skeptisch zu den Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland geäußert. Prodi schrieb in einem Kommentar für die Tageszeitung „Il Mesaggero“, eine schwache russische Wirtschaft sei für Italien „höchst unprofitabel“.

Magdeburg - Der russische Botschafter bei der Europäischen Union, Vladimir Chizhov, hat der EU empfohlen, die Verhandlungen mit den USA über das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP abzubrechen und stattdessen eine Kooperation Eurasischen Wirtschaftsunion anzustreben. Gegenüber dem „EUobserver“ sagte er dazu: „Halten Sie es für vernünftig, so viel politische Energie auf eine Freihandelszone mit den USA zu verwenden, wenn es doch in Ihrer Nachbarschaft einen sehr viel natürlicheren Partner gibt? Zudem gibt es bei uns keine Chlorhühnchen.“ Vor allem mit Blick auf die Energieversorgung sei eine langfristige Partnerschaft zwischen der Eurasischen Union und der EU sinnvoll.

Berlin - Das Europäische Branchenkompetenzzentrum für die Gesundheitswirtschaft ist ein eigenwilliges Konstrukt des Gesundheitsökonomen Klaus Aulenbacher (Jahrgang 1967). Gerne möchte Klaus Aulenbacher mit seinen Kollegen Dr. Jürgen Holz und Andre Kleinheisterkamp Öffentlichkeit und Anlegern noch Normalität im EUBKZGW vorspielen. Doch die Bombe tickt!

Freitag, 19 Dezember 2014 21:22

Claas setzt weiterhin auf Russland

Magdeburg - Der deutsche Landmaschinenhersteller Claas hat sich erneut zu seinen Geschäftstätigkeiten in Russland bekannt. Demnächst eröffnet das Unternehmen, das in der südrussischen Stadt Krasnodar schon seit 25 Jahren Traktoren und Mähdrescher produziert, ein neues Werk, mit dem die Produktionskapazitäten vor Ort verdoppelt werden sollen.

Freitag, 19 Dezember 2014 20:46

Brzezinskis Geopolitik

in Politik

Magdeburg - Wer die gegenwärtigen Auseinandersetzungen zwischen Russland einerseits und der Ukraine und dem Westen andererseits wirklich verstehen will, muss sich vergegenwärtigen, dass es sich dabei – fernab aller tagespolitischen Fragen – um einen geopolitischen Konflikt größter Tragweite handelt.

Magdeburg - Die Ukraine ist nach dem am Mittwoch veröffentlichten Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International das korrupteste Land Europas. Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Land im Kampf gegen die Bestechung keinerlei Fortschritte machen und landete im Ranking der Nichtregierungsorganisation erneut auf Platz 142. Transparency International listet jährlich 175 Länder danach auf, wie Experten den Grad der Korruption, bewertet mit 0 bis 100 Punkten, einschätzen. Je mehr Punkte ein Land hat, desto niedriger ist die wahrgenommene Korruption. Zwei Drittel der Länder kommen nach den aktuellen Zahlen auf weniger als 50 Punkte.

Magdeburg - Die in die Kritik geratene russische Notenbank hat damit begonnen, den gegenüber Dollar und Euro unterbewerteten Rubel mit Stützungskäufen zu stabilisieren. Wie die Bank Rossii bestätigte, hat sie allein am vergangenen Montag am Markt 700 Millionen ihrer Dollar-Währungsreserven in Rubel eingetauscht. Am Mittwoch verbilligte sich der Dollar dann binnen Minuten um bis zu zwei Prozent auf 52,75 Rubel, nachdem er am Morgen noch auf einem Rekordhoch von 54,91 Rubel stand. hatte. Zum Wochenende schloss der Dollar mit 52,67 Rubel.

Berlin - Bis Anfang des kommenden Jahres will die Nato eine schnelle Eingreiftruppe aufbauen, mit der Russland abgeschreckt werden soll. Propagiertes Ziel ist die Absicherung der osteuropäischen Staaten, weil diese, die EU und die Nato sich selbst einreden, dass Russland kurz davor stünde, sich große Teile Osteuropas einzuverleiben.

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