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Magdeburg - Kürzlich behauptete die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf nicht näher genannte Geheimdienstkreise, dass Russlands Präsident Wladimir Putin ein Auge auf die Alternative für Deutschland (AfD) geworfen habe und Einfluss auf die Partei nehmen wolle. „Zentraler Punkt in Putins Übernahme-Strategie“, so das Springer-Blatt wörtlich, seien die Goldgeschäfte, die die AfD seit geraumer Zeit über ihren Webshop betreibt, um ihre eigenen Einnahmen zu erhöhen und damit ihre Ansprüche aus der staatlichen Parteienfinanzierung zu sichern.

Dienstag, 25 November 2014 14:24

Russland im „Goldrausch“

Magdeburg - Wegen der negativen Goldpreisentwicklung in den vergangenen Monaten hat die globale Nachfrage nach dem Edelmetall im dritten Quartal 2014 mit lediglich 929 Tonnen ihren niedrigsten Stand seit fast fünf Jahren erreicht. Bei einigen Notenbanken ist indes ein gegenteiliger Trend zu beobachten, denn sie stockten ihre Bestände in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres um 93 Tonnen auf. An der Spitze der Nachfrager steht Russland mit 55 Tonnen.

Berlin - Die Russland-Ukraine-Krise wird in Deutschland kontrovers diskutiert. Die Bundesregierung ist sich immer weniger einig, wie die weitere Vorgehensweise aussehen sollte. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) brüskierte Russlands Präsident Putin auf dem G20-Gipfel kürzlich mit scharfer Kritik und unterstellte ihm indirekt, dass er möglicherweise vorhabe, sich osteuropäische Staaten einverleiben zu wollen.

Donnerstag, 20 November 2014 23:14

Atomstreit mit Iran vor einer Lösung?

in Politik

Magdeburg - In wenigen Tagen läuft eine an Iran gesetzte Frist des Westens ab. Laut der US-amerikanischen Regierung stehen die Chancen auf eine Einigung bei 40 bis 50 Prozent. Von US-Seite war zu hören, dass 90 Prozent des Vertrags abgearbeitet seien. Das Zustandekommen des Gesamtvertrags könne nun an den fehlenden zehn Prozent scheitern. Am kommenden Wochenende wird in Wien über die Fortsetzung des iranischen Atomprogramms verhandelt. Am Verhandlungstisch werden die USA, Russland, China, Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Iran Platz nehmen.

Magdeburg - Die deutschen Exporte in die Russische Föderation sind binnen einem Jahr um mehr als ein Viertel zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, wurden im August 2014 26,3 Prozent weniger Waren nach Russland exportiert als noch vor einem Jahr. Der Wert der Ausfuhren betrug nur noch 2,3 Milliarden Euro und erreichte damit einen neuen Tiefstand. Damit rutschte Russland vom elften auf den dreizehnten Platz der wichtigsten Empfängerländer deutscher Waren ab.

Magdeburg - Seit Anfang des Jahres hat der russische Aktienmarkt gegenüber dem MSCI Emerging Markets, dem wichtigsten Index der Schwellenländer, gut 20 Prozent verloren. Reagierte die russische Börse nach dem Krim-Referendum vom 16. März 2014 noch erleichtert und legte bis zum 24. Juni wieder kräftig zu (der RTS-Index stieg damals um 39% gegenüber dem Tief zwei Tage vor der Volksabstimmung auf der Krim), führten dann die anhaltenden Kämpfe zwischen den Aufständischen und den Truppen Kiews in der Ostukraine und insbesondere der bis heute ungeklärte Absturz eines malaysischen Passagierflugzeuges ab Mitte Juli 2014 wieder zu verstärktem Kursdruck auf den Aktienmarkt.

Montag, 20 Oktober 2014 03:32

Wer steckt hinter dem Rubel-Absturz?

Magdeburg - Der Absturz des russischen Rubels hat sich auch in der vergangenen Woche ungebremst fortgesetzt. Am vergangenen Donnerstag erreichte der Rubel sowohl zum Euro als auch zum Dollar einen neuen historischen Tiefststand, obwohl die russische Zentralbank versucht, über Repo-Auktionen ausländischer Währungen den Rubelkurs zu stützen.

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