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Berlin - Weil eine breite Allianz unter Führung Saudi-Arabiens derzeit gegen die schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen vorgeht, befürchten zahlreiche Oppositionspolitiker, dass deutsche Rüstungsgüter dabei zum Einsatz kommen. Zur Allianz gehören weiterhin die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Kuwait. Weitere Staaten, darunter Ägypten, Pakistan, Jordanien und der Sudan, sind bereit, sich an einer möglichen Bodenoffensive zu beteiligen. Saudi-Arabien sieht seine Vormachtstellung durch den Vormarsch der Rebellen bedroht. Besorgniserregend ist der Konflikt vor allem deshalb, weil Iran sich als Schutzmacht der schiitischen Gruppe versteht.

Athen - Neue Dokumente sorgen für Streit zwischen Deutschland und Griechenland. Die Bundesregierung hat sich bisher zwar noch nicht zu dem Fall geäußert, aber mögliche Schmiergeldzahlungen im Zusammenhang mit Rüstungsgeschäften könnten für weitere Zwietracht zwischen Berlin und Athen sorgen.

Berlin - Deutschland hält wieder den Atem an. Die Kriege in Syrien, der Ukraine und im Gazastreifen beherrschen die Medien und wecken den Friedenswunsch der Deutschen. Zeitgleich geht die Meldung durch die Presse, die deutsche Rüstungsindustrie werde von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) massiv eingebremst. Er nehme mit seiner übertrieben regressiven Exportpolitik den Untergang der deutschen Industrie im Bereich Rüstung in Kauf. Dieser wiederum fordert ein verstärktes Fokussieren dieser Unternehmen auf zivile Produkte.