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Dienstag, 05 August 2014 22:21

FDP kämpft in Sachsen ums Überleben

in Politik

Dresden - Sachsen ist die letzte Hochburg der FDP. Nachdem sie im letzten Jahr nach der Bundestagswahl ihre Büros im Bundestag räumen musste, droht ihr nun der Verlust der letzten Regierungsbeteiligung. Das Trauerspiel der Bundes-FDP ist den sächsischen Liberalen so peinlich, dass sie sich weigern, Wahlkampfauftritte der Bundesführung in Sachsen zuzulassen. Aktuelle Umfragen sehen die FDP nicht wieder im Landtag. Der FDP-Fraktionsvorsitzende im Sächsischen Landtag, Holger Zastrow, beschreibt das Problem so: „Wir haben uns in Berlin angesteckt. Die Marke FDP ist durch die Regierungspolitik in Berlin und die verlorene Wahl nachhaltig schwer beschädigt worden.“ 
In Brandenburg bangt die FDP ebenfalls um den Wiedereinzug. Dort treibt der Überlebenskampf seltsame Blüten. Das Kampagnenmotto, mit der die Partei in den kommenden Wochen um Aufmerksamkeit buhlen will, lautet „Keine Sau braucht die FDP!“. Nicht nur auf Plakaten ist diese Aufschrift zu lesen, auch der Anrufbeantworter in der Geschäftsstelle der märkischen FDP verkündet dieses skurrile Motto. Um das Ganze möglichst authentisch rüberzubringen, haben auch der Spitzenkandidat Andreas Büttner und Landesgeschäftsführer Gregor Beyer ihre Handys ausgeschaltet. Die FDP macht den Eindruck, wieder einmal nicht auf Inhalte, sondern auf einen Spaßwahlkampf setzen zu wollen.

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