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Regensburg - Die FG-Geothermie hat sich dem Bau von Geothermie-Kraftwerken zur Nutzung von Erdwärme verschrieben, bis zu fünf an der Zahl sollen es sein, und da dies nicht ohne Kapitaleinsatz zu bewerkstelligen ist, bemüht sie sich - um Anlegergelder. Die noch relativ junge Technologie wird über staatliche Förderkredite der KfW in der Finanzierung unterstützt sowie auch für immerhin 20 Jahre eine gesetzlich festgelegt Stromabnahme zum Fixpreis von 0,25 €/kWh garantiert ist. Rahmenbedingungen, die im Zuge einer anvisierten Energiewende, zumal an Standorten mit geeigneten geographischen Voraussetzungen erst einmal perspektivisch scheinen. Zudem ist die Geothermie mit Blick auf die Substitution konventioneller Kraftwerke energiepolitisch vor allem auch aufgrund ihrer von Tageszeiten und Umwelteinflüssen unabhängigen Grundlastfähigkeit interessant. Insofern ist davon auszugehen, daß ein erst einmal in Betrieb gegangenes Geothermiekraftwerk eine investorenfreundliche Kalkulationsgrundlage aufweist.

München - Eigentlich gilt Konstantin Strasser, Kapitän der Strasser Capital und der MEP Solarwerke, als "Sonnenschein". Der selfmade Unternehmer hat es aus einfachen Verhältnissen kommend geschafft ein Großer im Geschäft der erneuerbaren Energien zu werden. Dieser Erfolg bringt Gelassenheit mit sich. Doch mindestens einmal hat sich Konstantin Strasser verladen lassen. Er könnte darüber fast explodieren. Das war als ihm ein Berater der wenig ruhmreichen und inzwischen insolventen "Leo One" bzw. "Thormann Capital" ein Biogasprojekt aufschwatzte, das eigentlich seiner Philosophie von "Energie aus der Sonne" widersprach.

Regensburg - Florian Fritsch (Jahrgang 1978) gilt als Hassardeur der Finanzbranche. Gegen diesen Begriff würde sich wohl nicht mal der stämmige Regensburger wehren, dem nachgesagt wird die Fröschl/FG-Firmengruppe erst mit einem Engagement der inzwischen insolventen schweizerischen SAM AG auf vermögende Höhen gebracht zu haben und dann gegen seinen Expartner und Ex-Freund Wolfgang Hageleit den Kürzeren gezogen zu haben. Florian Fritsch liebte immer das Wagnis, auch im Automobilrennsport. "Nach einem schweren Autounfall klagt Florian Fritsch gegen den Automobilhersteller Porsche auf Schmerzensgeld und Verdienstausfall über die Berliner Kanzlei Dr. Thomas Schulte", sagt Wolfgang Hageleit, der inzwischen die FG-Gruppe alleine führt. "Von hier könnte noch Geld kommen, um die enormen Schulden des Florian Fritsch bei den Firmen Frogress GmbH, FH Management GmbH, Fritsch Holding GmbH, FG Geothermie GmbH oder der FG Treuhand GbR auch nur einigermaßen abzutragen, die Florian Fritsch hier aufgetürmt hat", erklärt Wolfgang Hageleit weiter.