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Berlin - Weil eine breite Allianz unter Führung Saudi-Arabiens derzeit gegen die schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen vorgeht, befürchten zahlreiche Oppositionspolitiker, dass deutsche Rüstungsgüter dabei zum Einsatz kommen. Zur Allianz gehören weiterhin die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Kuwait. Weitere Staaten, darunter Ägypten, Pakistan, Jordanien und der Sudan, sind bereit, sich an einer möglichen Bodenoffensive zu beteiligen. Saudi-Arabien sieht seine Vormachtstellung durch den Vormarsch der Rebellen bedroht. Besorgniserregend ist der Konflikt vor allem deshalb, weil Iran sich als Schutzmacht der schiitischen Gruppe versteht.

Donnerstag, 29 Januar 2015 13:40

Russland im Visier der Ölpreismafia

in Politik

Magdeburg - Nicht nur Russlands Präsident Wladimir Putin führt die seit Monaten andauernde Talfahrt des Ölpreises auf ein politisches Komplott zurück, auch sein venezolanischer Amtskollege Nicolás Maduro hat die Vermutung, dass Saudis und Amerikaner eine gemeinsame Strategie zur Schwächung ihrer Gegner fahren.

Magdeburg - Während der syrischen Nachrichtenagentur Sana der Tod des saudischen Königs Abdullah vor wenigen Tagen gerade einmal zwei Sätze wert war, überschlugen sich westliche Staats- und Regierungschefs in ihren Kondolenzbotschaften regelrecht mit nachträglichen Zuneigungsbekundungen für den „vorsichtigen Modernisierer“, wie die „Welt“ den Verstorbenen in einem Nachruf nannte.