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Düsseldorf - Das Land Nordrhein-Westfalen baut sein Präventionsprogramm gegen Salafismus weiter aus: Im Rahmen des Programms „Wegweiser – gemeinsam gegen gewaltbereiten Salafismus“ wird eine weitere Anlaufstelle in Wuppertal eröffnet. Auch hier waren vor einigen Monaten radikale Islamisten als „Schariapolizei“ durch die Straßen gezogen.

Dienstag, 09 September 2014 07:13

Vorgehen gegen "Schariapolizei"

in Politik

Wuppertal - Nachdem in Wuppertal radikale Islamisten großen Unmut erregten, folgen nun erste Reaktionen. Die Männer seien mehrfach in orangefarbenen Westen als "Schariapolizei" durch die Straßen patrouilliert um Passanten anzusprechen und auf ihren islamischen Verhaltenskodex aufmerksam zu machen. So seien diverse Geschäfte aufgesucht worden um deren Kunden "zu informieren", Einladungen zu Predigten ausgesprochen oder der Versuch unternommen worden, Jugendliche von Diskobesuchen abzuhalten. Auf gelben Handzetteln erklären sie Wuppertal-Elberfeld zur „Shariah Controlled Zone“ (schariakontrollierte Zone) und erklären ihre Verhaltensregeln: Kein Alkohol, kein Glücksspiel, keine Musik und Konzerte, keine Pornografie und Prostitution, keine Drogen.

Wuppertal - Radikalislamische Salafisten haben in den letzten Tagen mehrfach Disko- und Kneipenbesucher auf den Straßen Wuppertals bedrängt. Ausgestattet mit orangefarbenen Warnwesten mit der Aufschrift „Shariha Police“ („Scharia-Polizei“), sprachen die Islamisten Passanten an, luden sie zu Predigten ein und gingen in Geschäfte, um auf ihre Verhaltensregeln aufmerksam zu machen: Kein Alkohol, kein Glücksspiel, keine Musik. Nach Angaben der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ) versuchten die selbsternannten Islam-Wächter sogar, Jugendliche am Disko-Besuch zu hindern. „Wer sich widersetzte, wurde verfolgt“, so die WAZ.