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Magdeburg - Das deutsche Parteienspektrum von links nach rechts hatte zuletzt die Rhein-Zeitung sehr augenfällig illustriert. Da hat der Wähler die Qual der Wahl zwischen Linke, SPD, Grünen, FDP, CDU/CSU, AfD und NPD. Die Piratenpartei scheint bereits vergessen zu sein.

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gefiel sich am 4. Dezember des vergangenen Jahres darin, von vielen neuen Arbeitsplätzen zu fabulieren, die durch die Digitalisierung entstehen würden. Auf einem internationalen Kongress zur Digitalisierung der Wirtschaft sagte Merkel: „Auf jeden Fall erfordert eine Prosperität Europas eine positive Einstellung zu den technischen Möglichkeiten der digitalen Welt, denn hier werden weit mehr Jobs entstehen, als Jobs wegfallen durch Digitalisierung in der klassischen Wirtschaft.“

Beriln - Die nächste reguläre Bundestagswahl ist zwar erst in etwa drei Jahren, die Stabilität der Großen Koalition erweist sich aber schon jetzt als dürftig. Nimmt die SPD seit Monaten Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wegen ihrer zahlreichen Pannen aufs Korn, weil sie sie für die potentielle Nachfolgerin Angela Merkels halten, hat diese nun zurückgeschossen.

Freitag, 05 Dezember 2014 12:03

E.on lagert Risiken aus

in Politik

Magdeburg - Der größte deutsche Energiekonzern E.on will einen grundlegenden Kurswechsel vollziehen. Der Konzern soll umgebaut werden, was den Steuerzahlern möglicherweise milliardenschwere Risiken aufbürdet. So sollen die Atom-, Kohle- und Gaskraftwerke in eine eigene Gesellschaft abgestoßen werden. E.on selbst will sich künftig auf das Geschäft mit Ökostrom und Energienetzen konzentrieren. Vorstandschef Johannes Teyssen sagte dazu: „Das bisherige breite Geschäftsmodell von E.ON wird den neuen Herausforderungen nicht mehr gerecht.“ Laut Teyssen verbleiben die Kapitalmarktverbindlichkeiten bei E.on, das Unternehmen werde sämtliche Verbindlichkeiten „vollständig bilanziell abdecken“.

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