www.derfflinger.de

Wien - Je näher der Wahltermin in Wien heranrückt, umso erbitterter wird der Wahlkampf geführt. Insbesondere die seit 1945 in Wien regierenden Sozialdemokraten legen in ihrer Agitation gegenüber ihrem Hauptkonkurrenten HC Strache von der FPÖ wenig souveränes und siegesgewisses Verhalten an den Tag, sondern arbeiten sich mit Unterstellungen propagandistisch an der Konkurrenz ab. So wurden seitens der Wiener SPÖ jüngst zielgruppengenau Ängste geschürt, indem behauptet wurde, die FPÖ würde in Regierungsverantwortung Gemeindewohnungen, Magistratsabteilungen und Betriebe der Stadt privatisieren sowie Beamte, Vertragsbedienstete und Saisonarbeiter entlassen. Der Obmann der Freiheitlichen und Wiener FPÖ-Bürgermeisterkandidat reagierte auf diese sozialdemokratische Unterstellung prompt mit einer Garantie-Erklärung.

Wien - Im österreichischen Parlament hatte noch jüngst der außenpolitische Ausschuß ein klares Bekenntnis zur Selbstbestimmung Südtirols abgelegt, indem dieser sich für eine Weiterentwicklung des Selbstbestimmungsrechts aussprach. Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz wurde aufgefordert, seine Politik im Sinne der Schutzmachtfunktion zur Weiterentwicklung der Autonomie und des Selbstbestimmungsrechts auszurichten. Mit Blick auf eine Wiener Parlamentsentscheidung vom gestrigen Mittwoch, zeigte sich der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit Sven Knoll jedoch zu früh erfreut über das Bekenntnis des österreichischen Parlamentsausschusses, mit dem den aktuellen Unabhängigkeitsbestrebungen in Europa Rechnung getragen und die Bedeutung des in Art.1 der UN-Menschenrechtspakte verankerten Selbstbestimmungsrechts der Völker unterstrichen wurde.

Wien - Wegen seines Auftritts beim Oktoberfest der FPÖ im Wien im letzten Jahr hat der Stimmungssänger Tom Touri berufliche Nachteile zu verkraften. Wie der Party-Schlagersänger, der auch in den einschlägigen Lokalitäten auf der Ferieninsel Mallorca ein Begriff ist, gegenüber der „Wiener Bezirkszeitung“ erklärte, habe er seitdem Probleme Engagements im rot regierten Wien zu bekommen. Zwei seiner Auftritte sollen aus diesem Grund bereits gecancelt worden sein – auf dem „Pink Christmas Day in Vienna“ und beim Simmeringer Faschingsumzug.

Wien - In Österreich regiert seit gefühlten Ewigkeiten eine große Koaltion aus SPÖ und ÖVP, die in ihrer parlamentarischen Mehrheit überhaupt nicht mehr so groß ist. Vor allem die FPÖ des Heinz-Christian Strache liegt den Großkoalitionären im Nacken. In kontroversen Debatten nimmt derzeit das Freihandelsabkommen TTIP großen Raum ein. Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) glaubt, wie so oft, an eine interpretierbare Meinung. Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) ist da schon klarer in der Aussage. Für ihn und die ÖVP ist TTIP ein Muß und brächte nur Vorteile für das Exportland Österreich.

Donnerstag, 25 September 2014 02:29

FPÖ gegen Wirtschaftskrieg mit Russland und TTIP

in Politik

Wien - In einer Sondersitzung des österreichischen Nationalrats, die wegen eines Dringlichen Antrags des Teams Stronach zum Thema „Wirtschaftskrieg, Rekordarbeitslosigkeit und TTIP: Österreich als Marionette, gefangen zwischen Ost und West“ einberufen worden war, forderte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache am Dienstag eine Entlastung der Bürger mit einer Steuerreform und Einsparungen bei den Ausgaben.

Wien - Ist der „Hype“ nach zwei Monaten schon wieder am Ende? Die Frage stellt sich mit Blick auf eines der dubiosesten Erzeugnisse der Unterhaltungsindustrie namens „Conchita Wurst“. Der als Frau verkleidete Sänger, der beim diesjährigen European Song Contest (vormals: Grand Prix d´Eurovision) Ende Mai den ersten Platz belegte, ist inzwischen wieder weitgehend aus den Schlagzeilen verschwunden.

Innsbruck - Für helle Empörung sorgt derzeit in Tirol der durch die Freiheitlichen erbrachte Nachweis, daß in Innsbruck eine betrügerische Bettlermafia zugange ist. Mit Hilfe eines Privatdetektivs gelang es der Tiroler FPÖ, die Innsbrucker Bettlerszene zu durchleuchten und ein Netzwerk nachzuweisen, dem die einzelnen Bettler angehören.

Schwarze und Rote zeigten sich empört über das Vorgehen der FPÖ, durch die Medien ging ein politisch korrekter Aufschrei. Während die „Tiroler Tageszeitung“ die Überwachung der Bettlermafia durch einen professionellen Detektiv als „Spionagewesen“ denunziert, spricht die SPÖ von einer „menschenverachtenden“ Vorgehensweise der Freiheitlichen.

Wien - Die akute Finanzknappheit beim österreichischen Bundesheer hat in den letzten Monaten immer wieder für zum Teil skurrile Schlagzeilen gesorgt – Teile des Fuhrparks müssen verkauft werden, und weil kein Geld da ist, werden die motorisierten Streitkräfte der Alpenrepublik bald auch kein Benzin mehr in den Tanks haben. Aber es könnte noch schlimmer kommen.