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Athen - Griechenland verharrt in seiner seit Jahren anhaltenden Krise und stets kommen neue Probleme hinzu, ohne daß bisherige einer Lösung zugeführt worden wären. Und so manches Paradoxon, um ein altgriechisches Lehnwort zu verwenden, wie beispielsweise höhere Durchschnittsrenten im Vergleich zu Deutschland, begleitet diese nicht enden wollende Finanztragödie. Wieder einmal wird es eng mit Blick auf die Zahlungsfähigkeit des griechischen Staates, nachdem auch die seitens der Gläubiger, allen voran der EZB festgesetzte Obergrenze für die sogenannten T-Bills, sprich kurzlaufender griechischer Staatsanleihen, von 15 Milliarden Euro von den griechischen Banken erreicht ist und ein Antrag auf Anhebung des Limits abschlägig beurteilt wurde. Demnach dürfen die ohnehin auf fragwürdiger Basis den griechischen Pleitebanken zugestandenen Ela-Kredite nicht zum Ankauf weiterer griechischer Anleihen Verwendung finden.

Mittwoch, 04 Februar 2015 03:40

Russland auf Ramschniveau?

Moskau - Kürzlich stufte die Ratingagentur Standard & Poor’s die Kreditwürdigkeit Russlands von AAA- auf AA+ und damit auf Ramschniveau („junk“) herab. Russische Staatsanleihen gelten jetzt als hochspekulativ, weil ihnen ein großes Ausfallrisiko anhaftet. Derivate, mit denen man sich gegen den Ausfall russischer Schuldtitel absichern kann, sind so teuer wie zuletzt im Krisenjahr 2009.

Samstag, 06 Dezember 2014 02:03

EZB will Staatsanleihen kaufen

Frankfurt am Main - Die Schleusen für billiges Geld sollen weiter gelockert werden. Die Europäische Zentralbank (EZB) nimmt sich ein Vorbild an der US-amerikanischen Notenbank Federal Reserve und will in den Aufkauf von Staatsanleihen einsteigen, um die Bilanzsumme künstlich zu erhöhen. Die Bilanz der EZB soll um eine Billion Euro ausgeweitet werden.