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Wien – Südtiroler Landtagsabgeordnete und Vertreter des Schützenbunds haben mit ihrem Ersuchen um die österreichische Staatsbürgerschaft in Wien nach inzwischen mehrjähriger Diskussion die Angelegenheit auf die Verwaltungsebene gehoben. Nun wird man sehen, wie die österreichische Position zu dieser Frage tatsächlich ist, nachdem man über 400 Anträge vorher nicht behandelt hatte“, sagte der Freiheitliche Nationalratsabgeordnete Werner Neubauer. Die Freiheitlichen scheinen - ungeachtet einer breiten Zustimmung in der Bevölkerung - in der Österreichischen Republik ohnehin die Einzigen zu sein, die ihren vom Heimatland abgetrennten Landsleuten solidarisch zur Seite stehen. Neubauer betonte anlässlich einer Pressekonferenz in Wien, in der jene Südtiroler Persönlichkeiten vorgestellt wurden, die bei der Magistratsabteilung 35 einen Antrag auf die Erteilung der österreichischen Staatsbürgerschaft einbrachten, dass die Freiheitlichen das politische Ziel, den Südtirolern die österreichische Staatsbürgerschaft im Parlament zu ermöglichen, nicht aus dem Auge verlieren werden.

Bozen - Nicht zum ersten und vermutlich auch nicht zum letzten Mal zeigte sich Sven Knoll von der Süd-Tiroler Freiheit verwundert über Aussagen des Landeshauptmannes Kompatscher,der die Befürchtung äußerte, das Thema doppelte Staatsbürgerschaf könnte in Rom zu einer negativen Debatte führen, weshalb er, Kompatscher, eine Verankerung der Schutzmachtfunktion in der österreichischen Verfassung vorziehen würde. Allerdings hatte der derzeitige Unterstaatssekretär der italienischen Regierung, Gianclaudio Bressa, ausgerechnet die Verankerung der Schutzmachtfunktion in der österreichischen Verfassung scharf abgelehnt, stattdessen aber ausdrücklich die Möglichkeit einer doppelten Staatsbürgerschaft für die Süd-Tiroler unterstützt. Um den ständigen Falschinformationen zu diesem Thema endlich ein Ende zu bereiten, hat die Süd-Tiroler Freiheit nun eine eigene Internetseite www.doppelte-staatsbürgerschaft.at eingerichtet.

Berlin - Masseneinwanderung führt offenbar zu Konfliktimport. Nie war das aktueller als derzeit, wo es sowohl in Palästina, Syrien als auch im Irak zu schweren, vor allem religiös motivierten Konflikten kommt. Da ein beträchtlicher Teil von Landsleuten der dortigen Widersacher mittlerweile in Europa und auch bei uns in Deutschland lebt, werden diese Konflikte immer öfter auch auf deutschen Straßen ausgetragen. Islamisten reisen aus, um sich dort an Kampfhandlungen an der Seite ihrer Glaubensbrüder zu beteiligen. Nach ihrer Rückkehr müssen sie laut Aussagen der deutschen Sicherheitsbehörden als besonders gefährlich und fanatisiert eingestuft werden.