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Montag, 19 Oktober 2015 18:59

Bund der Steuerzahler fordert EEG-Reform!

in Politik

Berlin - Das Erneuerbare Energiengesetz einst Vorreiter mit Nachahmungscharakter in Europa und darüber hinaus, um von der konventionellen Energiewirtschaft hin zu einer ökologisch nachhaltigen Energieversorgung zu gelangen, droht von Jahr zu Jahr zunehmend in Ungnade zu fallen, da bei seiner stetigen Anpassung an die veränderten Gegebenheiten in Permanenz versagt wird. Wo zu Beginn einmal ein vielversprechender Ansatz gewählt wurde, verspielte man sämtliche ökologischen Vorschußlorbeeren mittels Reformen, die ökonomisch fehlschlugen. Obgleich auch der Ökostrom tatsächlich in seiner Erzeugung stets billiger, sprich somit wettbewerbsfähiger wurde, ist der Verbraucher seit Jahren mit steigenden Strompreisen konfrontiert. Das Scheitern einer planwirtschaftlichen Systematik ohne Plan innerhalb einer Marktwirtschaft führt so zu einer Diskreditierung eines bedeutsamen politischen Themas: einer erfolgreichen Energiewende.

Freitag, 10 Oktober 2014 14:34

Explosion der Stromerzeugerpreise

Wiesbaden – Die Strompreise sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes innerhalb der letzten 14 Jahre regelrecht explodiert. Derzeit liegen Erzeugerpreise für Strom rund 35 % höher als Anfang des Jahres 2000. Ganz besonders hart trifft die Strompreisexplosion die privaten Haushalte: Hier haben sich die Preise über den Zeitraum von Januar 2000 bis August 2014 nahezu verdoppelt (+ 92 %). Auch industrielle Großabnehmer (+ 76 %) und kleinere Gewerbebetriebe (+ 79 %) müssen deutlich mehr bezahlen. Die Preise für Weiterverteiler lagen dagegen im August 2014 rund 4 % unter den Preisen von Januar 2000.

Dienstag, 07 Oktober 2014 17:30

Aber: Ökostromumlage sinkt erstmals

Berlin - Aufgrund eines Milliardenüberschusses zum Stichtag des 30. September werde die von allen Stromverbrauchern zu zahlende Ökostromumlage erstmals seit ihrer Einführung im Jahre 2010 sinken.

Magdeburg - Die Ankündigungen des bayrischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer, keine Stromtrassen nach Bayern zuzulassen und stattdessen auf eigene Gaskraftwerke setzen zu wollen, könnten schon bald handfeste Konsequenzen mit sich bringen. Seehofer torpediert mit seinem Ansinnen die Energiewende-Politik der Bundesregierung und will auch überprüfen lassen, ob die neuen Superleitungen überhaupt benötigt werden. Die EU-Kommission trägt sich mit dem Gedanken, Deutschland in zwei Strompreiszonen aufzuteilen, wenn die geplanten Trassen, die Strom vom Norden in den Süden transportieren sollen, nicht gebaut werden. Dies würde deutlich höhere Strompreise für Bayern und Baden-Württemberg mit sich bringen.