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Genf - Nach den „Swiss Leaks“-Enthüllungen haben Schweizer Ermittler die Räume der HSBC-Niederlassung in Genf durchsucht. Zugleich leitete die Staatsanwaltschaft nach Angaben der Justizbehörde des Kantons Genf ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf schwere Geldwäsche gegen die HSBC Private Bank Suisse ein.

Tel Aviv - Die „Swiss Leaks“-Dateien haben die britische Großbank HSBC wegen des Verdachts auf großangelegte Schwarzgeldwäsche gehörig in Erklärungsnot gebracht. DERFFLINGER berichtete darüber (www.derfflinger.de/finanzen/mafia-gelder-bei-britischer-gro%C3%9Fbank-hsbc.html). Nun hat die Bank mit ganzseitigen Anzeigen in britischen Zeitungen um Verzeihung gebeten. „Wir müssen zeigen, dass wir verstehen, dass die Gesellschaften, denen wir dienen, mehr von uns erwarten. Wir bitten daher aufrichtig um Entschuldigung“, hieß es in den Inseraten, die letzten Sonntag unter anderem in der „Sunday Times“ und dem „Sunday Telegraph“ erschienen sind.

Mittwoch, 11 Februar 2015 05:32

Mafia-Gelder bei britischer Großbank HSBC

Magdeburg - Die britische Großbank HSBC hat offenbar jahrelang wissentlich Konten von Kriminellen verwaltet. Tausende Dokumente enthüllen Details der Bankgeschäfte, bei denen es darum ging, Geldanlagen in der Schweiz zu verschleiern. Die Vorwürfe wiegen schwer: Beihilfe zu Steuerhinterziehung, Terrorfinanzierung und Drogenhandel. Es wurden unter anderem Gelder aus dem Handel mit Waffen, Drogen und Blutdiamanten verwaltet.