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Berlin - Der Schweizer Historiker Daniele Ganser hat sich spätestens 2005 mit seinem inzwischen in zehn Sprachen übersetzten Buch „NATO-Geheimarmee – Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung“ weltweit einen Namen als Experte gemacht. Ganser legte darin die Strukturen eines vom westlichen Militärbündnis in ganz Europa unterhaltenen Netzwerkes bloß, das in den Jahrzehnten des Kalten Krieges immer wieder durch willkürliche Anschläge Unruhe unter den westeuropäischen Bevölkerungen schürte, um die NATO-Mitgliedsländer in der Ära der Blockkonfrontation auf Linie zu halten.

Berlin - Das war abzusehen: die Bundesregierung denkt gar nicht daran, angesichts der jüngsten Spionageaffäre die transatlantischen Beziehungen und Großprojekte der deutsch-amerikanischen Partnerschaft aufs Spiel zu setzen. Sie hat allerdings derzeit Schwierigkeiten, der Öffentlichkeit diesen Kurs zu vermitteln.

Moskau - Die frühere US-Außenministerin und Präsidentengattin Hillary Clinton spricht Klartext. Während einer Buchvorstellung in Berlin sagte sie jetzt über den russischen Präsidenten Wladimir Putin: „Ich denke, dass er gefährlich sein kann. Ein solcher Mensch wie Putin geht immer bis an die Grenze.“

Washington - Bisher munkelten nur Klatschblättchen davon. Doch jetzt trat der Betroffene, der immerhin früherer US-Präsident ist, die Flucht nach vorne an. „Es ist tatsächlich wahr, daß wir mehrere Millionen Dollar Schulden hatten", bestätigte Bill Clinton dieser Tage in Anwesenheit von Frau Hillary und ihrer Tochter. Er sei während seiner Amtszeit in eine Schuldenfalle getappt und habe „Millionen Dollar" an Schulden angehäuft.

Wien - Der europäische Energiepoker bleibt spannend. Nachdem sich in den letzten Wochen auch bei westlichen Politikern immer mehr die Einsicht durchsetzte, dass es wohl trotz Boykott und Ukraine-Krise auch künftig nicht ohne russisches Gas gehen wird, hat sich Russland jetzt selbst wieder mit Nachdruck ins Gespräch gebracht. Und wieder hat Moskau die Nase vorn.

Berlin - Drohnen, also unbemannte Flugkörper, zählen schon heute zum Waffenarsenal künftiger Kriege. Sie sind ohne Risiko für Leib und Leben von Piloten aus großer Entfernung zu steuern und werden in den nächsten Jahren das Bild bewaffneter Konflikte revolutionieren. In den USA, wo heute bereits hunderte von Kampfdrohnen bei den Streitkräften im Einsatz sind, werden inzwischen mehr Drohnen-Piloten als Piloten für konventionelle Kampfflugzeuge ausgebildet.

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