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München – Noch sprudeln die Steuereinnahmen, wodurch der Politik die gesellschaftliche Diskussion um die vom Bundesverfassungsgericht aufgetragene Reform der Erbschaftssteuer nicht erleichtert werden dürfte. Diverse Wirtschaftsverbände melden sich nahezu ununterbrochen zu Wort, um ihre Interessen zu vertreten. Neben der Berücksichtigung aller Standpunkte und einer zu einem verträglichen Interessenausgleich führenden Ausgestaltung gilt es seitens der Politik auch ein Augenmerk darauf zu legen, das kommende Steuergesetz nicht unmittelbar wieder rechtlich angreifbar werden zu lassen. Zu den vielen Urteilen und Gutachten zum Thema gesellt sich neuerdings noch ein Band, den Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw), der Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI) und die Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Deloitte in einer Schriftenreihe „Analysen zur Erbschaftsteuerreform“ veröffentlichten hinzu. In der Schrift wird gefordert, dass das ausländische Besteuerungsniveau nicht überschritten werden dürfe.