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Berlin – Wie eine aktuelle Untersuchung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die auf der Befragung von Industrie- und Handelskammern (IHKs) sowie Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) basiert, ergab, klagen die Betriebe über Investitionshürden in der EU. Es ist sogar von gravierenden Problemen deutscher Unternehmen bei Investitionen im europäischen Binnenmarkt die Rede. Wie DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier dem Handelsblatt berichtete, beschweren sich bei den AHKs immer mehr Betriebe über Diskriminierungen, beispielsweise bei der Vergabe öffentlicher Aufträge oder bei der Genehmigung von Erweiterungsbauten. Insbesondere für mittelständische Betriebe unangenehme Hürden im administrativen Bereich sind auszumachen. Dies treffe sowohl auf die EU-Länder in Osteuropa, aber auch auf die direkte Nachbarn zu.

Dienstag, 12 Januar 2016 03:28

Jobmotor Familienunternehmen!

Berlin/Bonn – Das IfM Bonn führt im Auftrag der Deutschen Bank AG und des BDI regelmäßig Studien über die größten Familienunternehmen in Deutschland durch. Das nun veröffentlichte sechste Kennzahlen-Update untersucht die volkswirtschaftliche Bedeutung der 4.497 Familienunternehmen mit mindestens 50 Millionen Euro Jahresumsatz. Dafür wurden ihre Bilanz und GuV-Kennzahlen der Jahre 2012 und 2013 und die bereits veröffentlichten Daten von 2014 analysiert. Laut dieser aktuellen Studie weisen sich insbesondere die Familienunternehmen als Wachstumsmotor und bedeutender Stützpfeiler der deutschen Wirtschaft aus. Dem besagten Kennzahlen-Update ist hinsichtlich der untersuchten Familienunternehmen ein deutlicher Beschäftigungszuwachs und ein Anstieg der Eigenkapitalquote auf überdurchschnittliche 37 % zu entnehmen. Der Beschäftigungszuwachs in Familienunternehmen fällt sogar deutlich höher aus als in allen Unternehmen insgesamt, weshalb an der besonderen Bedeutsamkeit für den Arbeitsmarkt nicht zu zweifeln ist.