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Washington - In Sachen Krisenpolitik aufgrund instabiler Volkswirtschaften braucht der Blick keineswegs nur auf Griechenland und Südeuropa gerichtet werden, sondern darf durchaus auch einmal die Datenlage der Europa so gerne Empfehlungen aussprechenden Sanktionslokomotive aus Übersee eingehend analysiert werden. Ein Blick hinter die offiziell verlautbarten Statistik-Kulissen läßt dann vielleicht auch auf die Motivation gewisser weltpolitischer Richtungsentscheidungen der Großmacht USA schließen. Desöfteren schon verlautbarte der ehemalige stellvertretende US-Finanzminister und frühere Mitherausgeber des Wall Street Journal Dr. Paul Craig Roberts kritische Analysen zur US-amerikanischen Politik, und so auch aktuell bei King World News hinsichtlich der Entwicklung des amerikanischen Arbeitsmarktes, womit er den Meldungen einer Erholung der US-Wirtschaft entschieden widerspricht.

Magdeburg - Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat schärfere Kapitalvorschriften für die acht größten Banken des Landes, denen eine „systemische Bedeutung“ („too big to fail“) beigemessen wird, vorgeschlagen. Demnach sollen künftig 1 bis 4,5 Prozent zusätzliches Kapital auf risikogewichtete Aktiva fällig werden, um eventuelle Verluste stärker abzufedern und zu verhindern, dass die Großbanken im Falle einer neuerlichen Finanzkrise mit Staatsgeldern gerettet werden müssen.