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Wien - Nach den Oktoberwahlen in Wien fand am gestrigen Dienstag, den 24.11. die konstituierende Zusammenkunft des neugewählten Parlaments statt und lieferte bereits den ersten Skandal -, oder zumindest was man dafür hält bzw. zu einem solchen stilisieren möchte. Allerdings ist selbiger nicht auf unbedachte verbale Entgleisungen zurückzuführen, sondern weil man Blumen sprechen ließ. Wenngleich auch in Österreich Angelobungen selten ohne floralen Schmuck vonstatten gehen, führt dies zu hyperventilierender Schnappatmung in der österreichischen Parteienlandschaft, wenn sich die Freiheitlichen dieser Tradition anschließen. In diesem Sinne wurden fünf verschiedene Arten zur Schau getragen, und man mag es kaum glauben, so wie die SPÖ ihrer Parteifarbe gemäß rote Nelken auftrug, präsentierten sich die „Blauen“ von der FPÖ mit blauen Kornblumen. Doch Centaurus cyanus wurde zum Stein des Anstosses, weil diese Blume in den 30er Jahren nach dem Verbot der NSDAP durch Kanzler Dollfuß auch von den Nationalsozialisten in Österreich getragen wurde – unter anderem.

Wien - Die Freiheitlichen in Österreich sind aller konzertierten Rhetorik des politischen Establishments zum Trotz nach wie vor stark wie noch nie. Auch nach dem Versuch der öffentlichen Skandalisierung der Trennung der FPÖ von der Grazer Nationalratsabgeordneten Susanne Winter, der eine antizionistische Aussage als antisemitisch ausgelegt wurde, liegt nach der aktuellsten Sonntagsumfrage die FPÖ dennoch mit 32 % klar auf Platz Eins vor der SPÖ mit 24 % und der ÖVP mit 21 %. Die Grünen liegen derzeit bei 13 % und die Neos bei 7 %. Betrachtet man allerdings die Postings zur Berichterstattung über die Regierungspolitik der bekannten österreichischen Medienorgane, wundert man sich, daß sich SPÖ und ÖVP nicht lägst im Minusbereich aufhalten. Angesichts dieser Gemengelage war die ORF-Pressestunde am Sonntag ein interessanter Beitrag, zumindest bezüglich der Beteiligung des FPÖ-Chefs HC Strache. Die Mitdiskutanten gelangten meist nicht über das Niveau des SPÖ-Bundesgeschäftsführers Gerhard Schmid hinaus - trotz stereotyper eigener Pauschalbeschuldigungen - den Vorwurf zu unterstellen, dass Rassismus und Hetze zentrale Bestandteile der FPÖ seien.

Wien - Am vergangenen Samstag, den 29. August hatte die FPÖ mit einer ca. 4000 Besucher starken Kundgebung in Wels ihren Wahlkampfauftakt für die anstehende oberösterreichische Landtagswahl am 27. September. Die kommenden vier Wochen stehen ganz im Zeichen, eine „Blaue Wende“ herbeizuführen. Die Veranstaltung stand unter dem Leitmotiv „Heimatliebe – ehrlich und echt“. Parteichef HC Strache und Landesparteiobmann Manfred Heimbuchner bekräftigten den Anspruch der Freiheitlichen, in dieser Landtagswahl die SPÖ zu überholen und zweitstärkste Kraft in Oberösterreich zu werden. Strache warf u.a. der EU „völliges Versagen“ in der Asylpolitik vor und forderte härtere Strafen bis hin zu lebenslänglich für Schlepper. Heimbuchner griff die Janusköpfigkeit der ÖVP an, die „vor den Wahlen wird mit dem Trachtenjanker ein bisschen rechts blinken und nach der Wahl mit den Grünen links abbiegen“, und rief dazu auf, Schwarz-Grün zu beenden. Der freiheitliche Spitzenkandidat erklärte die FPÖ als soziale Heimatpartei und sieht die Pflicht einer demokratischen Partei darin, sich in erster Linie für die eigenen Leute einzusetzen.

Wien - Je näher der Wahltermin in Wien heranrückt, umso erbitterter wird der Wahlkampf geführt. Insbesondere die seit 1945 in Wien regierenden Sozialdemokraten legen in ihrer Agitation gegenüber ihrem Hauptkonkurrenten HC Strache von der FPÖ wenig souveränes und siegesgewisses Verhalten an den Tag, sondern arbeiten sich mit Unterstellungen propagandistisch an der Konkurrenz ab. So wurden seitens der Wiener SPÖ jüngst zielgruppengenau Ängste geschürt, indem behauptet wurde, die FPÖ würde in Regierungsverantwortung Gemeindewohnungen, Magistratsabteilungen und Betriebe der Stadt privatisieren sowie Beamte, Vertragsbedienstete und Saisonarbeiter entlassen. Der Obmann der Freiheitlichen und Wiener FPÖ-Bürgermeisterkandidat reagierte auf diese sozialdemokratische Unterstellung prompt mit einer Garantie-Erklärung.

Wien - Am 27. September und am 11. Oktober 2015 wird der Wähler in Oberösterreich und in Wien zur Urne gebeten. Und wenn die Stimmungslage nicht trügt bzw. den Prognosen Glauben geschenkt werden darf, ist die Zeit der sogenannten „Blauen Sonntage“ in Österreichs Wahlverhalten noch nicht beendet. Folgt man der Umfrage des Nachrichtenmagazins „Profil“ ginge der erste Platz - gesetzt, es wären jetzt Nationalratswahlen – deutlich mit 30 % der Stimmen an die FPÖ, während sich SPÖ mit 24 % und ÖVP mit 23 % ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz 2 liefern müßten. Im Falle einer Direktwahl des Kanzlers läge Werner Faymann gegenwärtig mit nur knapp einem Prozent vor Heinz-Christian Strache. Beobachter der österreichischen Politik blicken derzeit mit Spannung auf das Duell zwischen FPÖ-Chef Strache und dem amtierenden SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl in Wien. Laut einer Umfrage vom 18. Juli kam die Wiener FPÖ mit 31 % bereits auf nur mehr drei Prozent Abstand an die Hauptstadt-SPÖ heran. Einen nicht unerheblichen Ausschlag im Wahlkampfendspurt könnte noch die zwei Wochen vorhergehende Oberösterreich-Wahl geben. Doch gemäß dem Polit-Barometer OÖNachrichten drohen gerade dort der SPÖ gravierende Verluste zugunsten der Freiheitlichen.

München - Nachdem nun in Wien Ampeln mit homosexuellen Ampelpärchen zu sehen sein werden – DERFFLINGER berichtete hierüber – möchte auch München hinsichtlich Genderpolitik in nichts nachstehen. So werden anläßlich des dort stattfindenden „Christopher-Street-Days“ gleichwertige Ampeln zu bestaunen sein.Wie in Wien, ging die Initiative selbstverständlich auch hier von links-grünen Anhängern der Geschlechtsneutralität aus.

Wien - Mit der Forderung der links-grünen Gender-Mainstream-Jünger, weibliche Ampelnmänchen in Dortmund aufstellen zu lassen, war man in der Annahme, daß es schlimmer nicht werden könne. Doch wird man mit einem Blick ins süd-östlich gelegene Nachbarland bald eines Besseren belehrt. So werden in der österreichischen Hauptstadt Wien an 49 ausgewählten Stellen vorübergehend sog. Toleranzampeln aufgestellt, welche dann schwule, lesbische und heterosexuelle Pärchen aufzeigen.

Freitag, 15 Mai 2015 14:42

Schwul-lesbische Ampeln in Wien

in Politik

Wien - Man kann nur wünschen, daß FPÖ-Chef HC Strache sein Ziel erreicht und nächster Oberbürgermeister von Wien wird. Vielleicht gehört dann so mancher kostspielige rot-grüne Irrsinn der Vergangenheit an. Im Angesicht des Eurovision Songcontests entblödete sich tatsächlich die Stadtverwaltung nicht, mit schwul-lesbischen Ampelmännchen für mehr Toleranz zu werben! Oder darf man im Zeitalter des jeden Rinderwahnsinns in den Schatten stellenden Genderwahnsinns überhaupt noch den Begriff Ampelmännchen verwenden? Müßte es nicht vielmehr Ampelmenschlein heißen? Immerhin wird an 50 Ampeln Wiens nun dafür Sorge getragen, daß sich sexuell verkehrsverwirrte Homo- und Transsexuelle wenigstens im Straßenverkehr wiederfinden.

Wien – Bereits im vergangenen Jahr gab es in der österreichischen sowie deutschen Medienlandschaft viel Wirbel um den „Volks-Rock’n’Roller“ Andreas Gabalier. Dort fiel er mit genderkritischen Anmerkungen bezüglich des neu verfaßten Textes der österreichischen Hymne auf. So verweigerte er es, bei der Rückkehr der Formel 1 nach Österreich die abgeänderte emanzipierte Fassung zu singen und nach dem er dafür Kritik erntete, verteidigte Gabalier sein Vorgehen mit Ironie zum Gender Mainstream.

Wien - Wegen seines Auftritts beim Oktoberfest der FPÖ im Wien im letzten Jahr hat der Stimmungssänger Tom Touri berufliche Nachteile zu verkraften. Wie der Party-Schlagersänger, der auch in den einschlägigen Lokalitäten auf der Ferieninsel Mallorca ein Begriff ist, gegenüber der „Wiener Bezirkszeitung“ erklärte, habe er seitdem Probleme Engagements im rot regierten Wien zu bekommen. Zwei seiner Auftritte sollen aus diesem Grund bereits gecancelt worden sein – auf dem „Pink Christmas Day in Vienna“ und beim Simmeringer Faschingsumzug.

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