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Wien – Am 24. April findet in Österreich die Wahl zum Bundespräsidenten und am 22. Mai die hochwahrscheinliche Stichwahl statt. Fünf Kandidaten gehen ins Rennen, wobei der freiheitliche Norbert Hofer mit seinen 44 Jahren der mit Abstand weitaus jüngste Kandidat ist. Das Durchschnittsalter beim Antritt bisheriger Präsidenten belief sich zwar auf 68 Jahre, doch Parteichef HC Strache sieht darin sogar einen Vorteil, da die Menschen in Österreich eine Erneuerung wünschten. "Nein, er ist nicht zu jung für dieses Amt, er ist erfrischend - und das ist gut so", bringt es Strache auf den Punkt. Inhaltlich gilt der derzeitige dritte Nationalratspräsident Hofer, unter dessen Regie 2011 nicht nur die Neuerstellung des Parteiprogramms, sondern auch die Auflage des "Handbuchs freiheitlicher Politik" federführend erfolgte, als einer der Chefideologen der FPÖ. Geht es nach Norbert Hofer solle das Amt des Bundespräsidenten "verbessert und verstärkt" werden, nicht zuletzt deshalb, weil der Bundespräsident als einziger Bundespolitiker direkt gewählt werde. Als "gutes Modell" empfahl Hofer im Ö1-"Journal zu Gast"  das Amt des Staatsoberhaupts nach französischem Vorbild, wobei es jedoch im Falle eines Eingriffs einer Befragung der Bürger bedürfe.