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Hamburg – Viele Projektentwickler im Immobiliensektor agieren im Stillen, weil sich die Öffentlichkeit für ihr Tun nicht interessiert. Hin und wieder berichten Regionalzeitungen über Bauvorhaben, die wegen ihrer stadtbildverändernden Wirkung, ihres Kostenrahmens oder aus anderen Gründen vor Ort umstritten sind. Wenn der Immobilienentwickler dann noch eine gestandene Unternehmerpersönlichkeit wie Hans-Hinrich Quell ist, sind alle Zutaten für eine umfangreiche Lokalberichterstattung gegeben.

Berlin - Die Zahl der Luxussanierungen, mit denen Vermieter trotz schon jetzt erheblichem Wohnungsmangel deutliche Mietpreissteigerungen herbeiführen, hat offenbar deutlich zugenommen. Der Direktor des Deutschen Mieterbundes, Lukas Siebenkotten, sagte dazu wörtlich: „Die Lage hat sich nicht gebessert.“ Vor allem in Groß- und Universitätsstädten gebe es häufige Fälle, bei denen die Miete nach einer Luxussanierung das Doppelte oder mehr koste.

Magdeburg - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat sich dafür ausgesprochen, die Freizügigkeit auch für anerkannte Asylanten künftig nicht mehr im vollen Umfang zu gewähren, um sie in bestimmten Gebieten ansiedeln zu können. Vor allem bevölkerungsarme Gebiete mit starkem Wohnungsleerstand kämen in diesem Zusammenhang in Frage.

Sonntag, 30 August 2015 21:49

Bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper

in Politik

Berlin - Der Wohnungsmarkt in Deutschland ist immer angespannter. Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) hat zwar angekündigt, künftig mehr Mittel in den Neubau von Sozialwohnungen investieren zu wollen, diese Maßnahme käme aber viel zu spät. Schon jetzt sind Wohnungen in vielen Großstädten und Ballungszentren kaum noch erschwinglich, vor allem Studenten und Geringverdiener geraten immer öfter in Konkurrenz mit Asylbewerbern, wenn es um bezahlbaren Wohnraum geht.