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Berlin – Es ist nicht so, dass es in Deutschland keine Wohnungssuchenden oder Obdachlosen gäbe, davon hat man schon oft gehört. Dass für diese seitens der Öffentlichen Hand systematisch Hotels angemietet würden, davon hat man bislang noch nicht gehört. So verhält es sich allerdings in Bezug auf die unablässig anschwellenden Asylbewerbermassen. Einer F.A.Z.-Anfrage ist es zu verdanken, von den - laut einer Berliner Senatssprecherin „nicht öffentlich“ geführten – Planungen einer Anmietung mehrerer Tausend Hotelplätze für Flüchtlinge zumindest erfahren zu haben. 2015 sollen bereits in etwa 80.000 Asylbewerber in die Bundeshauptstadt gekommen sein und gegenwärtig ist immer noch von täglich bis zu 300 die Rede, was hochgerechnet für dieses Jahr die 100.000-Marke bedeuten könnte. Schon Ende letzten Jahres wurde das Hotel „President“ in Schöneberg angemietet, doch derzeit wird in Berlin sogar hinsichtlich 22 Grand City Hotels (GCH) verhandelt, und zwar bezüglich eines mehrjährigen Mietvertrags, wofür ein Kostenvolumen von mehr als 600 Mio. € zu Buche schlagen kann.

Schnellroda – Nachdem sich das Institut für Staatspolitik (IfS) schon Anfang des Jahres in seiner Studie „Der Bereicherungsmythos“ mit der Frage auseinandergesetzt hatte, ob die Einwanderung in ihrer bisherigen Form für Deutschland von fiskalischem und ökonomischem Nutzen war (und zu dem Schluss kam, dass sie uns mehr kostet als uns nutzt), wirft das seinerzeit maßgeblich von dem Verleger Götz Kubitschek (Verlag Antaios) initiierte IfS nun in einer neuen Broschüre mit dem Titel „Die Flüchtlingsindustrie“ einen Blick auf jene Kreise, die tatsächlich von der Massenzuwanderung profitieren. Wie üblich, werden alle Angaben in einem umfangreichen Fußnotenapparat akribisch belegt.

Dienstag, 06 Oktober 2015 23:57

Erschreckende Obdachlosigkeit in Deutschland!

in Politik

Berlin - Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. (BAG W) veröffentlichte aktuelle Zahlen zum Wohnungsmarkt, die einen drastischen Anstieg der Wohnungslosigkeit in Deutschland zu Tage förderten. Die BAG W veröffentlicht regelmäßig ihre Schätzung zur Zahl der Wohnungslosen, da es in Deutschland keine bundeseinheitliche Wohnungsnotfall-Berichterstattung auf gesetzlicher Grundlage gibt, wenngleich auch diese Forderung bereits mehrmals gestellt wurde. Nach den aktuellen Zahlen waren 2014 ca. 335.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung, was einen Anstieg um etwa 18 % seit 2012 bedeutet. Die BAG W prognostiziert von 2015 bis 2018 sogar einen weiteren Zuwachs um 60 %, d.h. 200.000 auf dann 536.000 wohnungslose Menschen. Auch die Zahl derjenigen Wohnungslosen, die gänzlich ohne jede Unterkunft auf der Straße leben, stieg zwischen 2012 und 2014 um 50 % an und betraf rund 39.000 Personen. Den Anteil der Kinder und Jugendlichen bezogen auf die Gesamtgruppe der im Jahr 2014 Wohnungslosen schätzt die BAG W auf 9 %.