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Berlin - Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. kritisiert die arbeitsmarktpolitische Forderung von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. "Die Große Koalition darf die massiven Rückschritte in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik von 2014 nicht im Neuen Jahr fortsetzen. Wenn jetzt Herr Gabriel ankündigt, Hartz-IV aufweichen und Werkverträge übermäßig beschränken zu wollen, fährt der Zug weiter in die falsche Richtung. Auch die geforderte Offenlegung von Gehaltsgefügen in Betrieben ist kontraproduktiv. Schon mit dem neuen Mindestlohngesetz hat Frau Nahles massiv neue Bürokratie aufgehäuft. Dem sollte ein Wirtschaftminister nicht nacheifern, der sich als Anwalt der Industrie zu verkaufen versucht. Mit seinen Vorschlägen steht Herr Gabriel näher bei Karl Marx als bei Ludwig Erhard. Das kann der SPD-Chef noch so schöne Bilder malen, unternehmerische Freiheit scheint in der realen Politik für die SPD heute ein Fremdwort zu sein", erklärte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V.

Berlin - Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. warnt angesichts der Steuerschätzung heute vor überzogener Panikmache. Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V. erklärt dazu: „Bei allem Alarmismus sehen wir, dass sich die deutsche Wirtschaft in ihrem normalen Zyklus bewegt. Jeder, der sich von zweifelhaften Voraussagen hat blenden lassen, wonach sich unsere Wirtschaft in einem konjunkturellen Dauerhoch bis in die 2020er Jahre hinein befinde, wird wieder geerdet: Auf- und Abschwung sind Konjunktur-Normalität. Bei der heutigen November-Steuerschätzung geht es jedoch nicht um ein ‚Abwärts‘, sondern um ein ‚abgebremstes Aufwärts‘.“