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Crowdinvesting-Plattform

Guido Sandler zeigt sich mit Bergfürst machiavellistisch

Sonntag, 02 Februar 2020 21:27 geschrieben von 
Ob sich Guido Sandler selbst so sieht, das wissen wir nicht. Aber die Redaktion von DERFFLINGER sieht ihn so im Markt des Immobilien-Crowdfunding in Deutschland. Ob sich Guido Sandler selbst so sieht, das wissen wir nicht. Aber die Redaktion von DERFFLINGER sieht ihn so im Markt des Immobilien-Crowdfunding in Deutschland.

Berlin – Auch im Geschäft mit Anlegergeld und Investoren geht‘s um Einfluß, Macht und Marktanteile. Das hat kaum einer so gut verstanden wie der Kaufmann Guido Sandler. Mit seiner Unternehmung Bergfürst versucht er Konkurrenzmarken wie Exporo oder Zinsland geschickt das Wasser im Immobilien-Crowdfunding abzugraben.

Die BERGFÜRST AG unterscheidet sich von anderen Crowdinvesting-Plattformbetreibern unter anderem durch einen sensationell niedrigen Mindesteinsatz für Immobilien-Investments. So können sich private Investoren schon mit 10 Euro an einzelnen Bauvorhaben beteiligen und mit Zinsen zwischen 5,0 und 7,5 Prozent p.a. rechnen, die halbjährlich ausgezahlt werden. Damit bietet der in Berlin ansässigeFinanzanlagenvermittler die höchsten Zinsen am deutschen Crowdinvesting-Markt. Das ist möglich, weil von den kapitalsuchenden Immobiliengesellschaften vergleichsweise niedrige Gebühren erhoben und diese Kosteneinsparungen in Form höherer Zinsen an die Anleger weitergegeben werden. Die marktunübliche Höhe der Crowdinvesting-Zinsen ist vor allem dem Umstand geschuldet, dass Immobilienentwickler von den Anlegern begehrtes Mezzanine-Kapital erhalten wollen. Weil Immobilienprojekte meist nur zu maximal 70 Prozent durch Bankdarlehen finanziert werden können, müssen mindestens 30 Prozent der Finanzmittel anderweitig beschafft werden. Projektgesellschaften stellen deshalb Eigenkapital oder eben Mezzanine-Kapital als Mischform aus Eigen- und Fremdkapital zur Verfügung. Da eigenkapitalähnliches Mezzanine-Kapital günstiger als klassisches Eigenkapital ist und mehr unternehmerische Flexibilität bietet, bietet man für dieses hohe Zinsen.

Bis vor wenigen Jahren stellten eigentlich nur institutionelle Großinvestoren ausreichend Mezzanine-Kapital bereit, und nur sie konnten deshalb attraktive Zinsgewinne einstreichen. Crowdinvesting-Plattformen wie BERGFÜRST haben diesen exklusiven Markt für Kleinanleger geöffnet. Ein Einstieg ins Immobilien-Crowdinvesting ist hier schon ab 10 Euro möglich. Auch online-technisch ist der Aufbau eines risikogestreuten Portfolios mit unterschiedlichen Immobilien-Anlagen kinderleicht. Wer sich für die Projekt- und Bestandsimmobilien aus diversen Regionen innerhalb und außerhalb Deutschlands entscheidet, agiert gebührenfrei. Die Vermittlungskosten, an denen der Plattformbetreiber verdient, tragen die Immobiliengesellschaften. Als Gegenleistung übernimmt BERGFÜRST das ganze Dienstleistungsspektrum von der Finanzierungskonzeption und der begleitenden Marketingkampagne über die Anlegerverwaltung bis hin zur Abwicklung der Quellensteuer.

Der „Tagesspiegel“ stellte das innovative Geschäftsmodell mit diesen Worten vor: „Ein Penthouse an der Spree, eine Villa auf Mallorca oder doch lieber ein Luxusresort an der Ostsee? Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das gilt nicht nur für Superreiche. Sondern auch für Kleinanleger, die sich an diesen Projekten beteiligen wollen. Möglich wird das über das Crowdinvesting. Die Idee: Entwickler sammeln Geld bei vielen Kleinsparern ein und realisieren so ihr Immobilienprojekt. Die Anleger bekommen dafür Zugang zu einem Markt, auf dem sie sonst nicht mitmischen könnten. Sie können sich mit kleinen Beträgen an großen Projekten beteiligen. Statt alleine zu investieren, teilen sie sich das Risiko mit vielen anderen Kleinsparern. Zusammen sind sie die Crowd, zu Deutsch: der Schwarm.“

Die von BERGFÜRST angebotenen Immobilien-Anlagen haben Laufzeiten von bis zu fünf Jahren, können über den unternehmenseigenen Online-Handelsplatz aber jederzeit veräußert werden und sind damit de facto laufzeitunabhängig. Nur bei diesen Transaktionen außerhalb der eigentlichen Laufzeit fällt bei Käufern und Verkäufern eine geringe Handelsgebühr von 10 Euro an. Über 90 Prozent der Verkaufsangebote finden übrigens innerhalb der ersten Woche einen Käufer.

Als gesetzliche Vertretungsberechtigte des Crowdinvesting-Anbieters fungieren Vorstand Dr. Guido Sandler und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Oliver Pabst. Persönliche Ansprechpartner für Investoren und Projektentwickler sind Andrea Kummermehr und Pascal Piechatschek. Gegründet wurde das Unternehmen von Guido Sandler und Dennis Bemmann. Ersterer ist der finanztechnische Kopf der Aktiengesellschaft. Nach seinem Studium in Münster und Chicago sowie der Promotion in St. Gallen wurde er Vorstand der Berliner Effektenbank AG und der E*Trade Bank AG. Danach arbeitete Sandler viele Jahre als mittelständischer Unternehmenssanierer. Bei BERGFÜRST gilt er als „risikoaverser Risiko-Anleger“, der dann bereit ist, kalkulierbare Risiken einzugehen, wenn diese in einem angemessenen Verhältnis zu den Rendite-Chancen stehen. Dennis Bemmann hat als CTO die Investment-Plattform maßgeblich aufgebaut. Im Jahr 2000 hatte er das Deutsche Jungforschernetzwerk ins Leben gerufen und für den gemeinnützigen Verein schon damals ein vollständiges soziales Netzwerk im Internet entwickelt. Fünf Jahre später gründete er studiVZ, das mit 17 Millionen aktiven Mitgliedern zeitweise Deutschlands meistgenutzte Internetseite war. Ab 2007 unterstützte Bemmann junge Technologie-Unternehmen mit Eigenkapital und Erfahrung. Vom BERGFÜRST-Vorstand ist er inzwischen in den Aufsichtsrat gewechselt.

Von besonderem Anlegerinteresse ist immer die Frage der Sicherheit. Muss ein Projektentwickler Insolvenz anmelden, droht den Investoren im schlimmsten Fall der Verlust ihres Geldes. Die BERGFÜRST AG arbeitet deshalb seit Langem an der stetigen Risikominimierung ihrer Angebote. So hat sie das Nachrangdarlehen durch ein besichertes Bankdarlehen ersetzt, damit die Immobilienentwickler verpflichtet sind, das Geld auch tatsächlich zum festgelegten Zeitpunkt zurückzuzahlen. Anders als beim gewöhnlichen Nachrangdarlehen können sie die Auszahlung nicht hinauszögern, sondern müssen vereinbarte Fälligkeitsfristen unbedingt einhalten. Zudem müssen die Immobiliengesellschaften in Form persönlicher Bürgschaften oder der Abtretung von Mieteinnahmen Sicherheiten hinterlegen. Darauf können die Anleger im Pleitefall zurückgreifen. BERGFÜRST erklärt den Investoren, warum in deren Interesse keine qualifizierte Nachrangigkeit besteht: „Beim besicherten Bankdarlehen stehen Sie als Anleger mindestens im zweiten Rang, hinter der erstrangig finanzierenden Bank. Ist eine erstrangige Bankfinanzierung nicht vorgesehen beziehungsweise notwendig, sind Sie sogar im ersten Rang und können direkt aus den bestellten Sicherheiten bedient werden.“ Dadurch sinkt das Risiko, dass die Anleger-Forderungen nicht mehr durch Sachwerte oder die Insolvenzmasse gedeckt sind, und die Gefahr eines Totalverlustes wird minimiert. Solche besicherten Bankdarlehen gelten als echter Beitrag zum Anlegerschutz.

Nicht ohne Stolz listen die Berliner Schwarmfinanzierer auf ihrer Internetseite auf, welche Immobilien sie in jüngster Zeit erfolgreich durchfinanzieren konnten. Zu diesen abgeschlossenen Projekten mit erfolgter Darlehensrückzahlung gehört etwa der Neubau eines Mehrfamilienhauses in Zernsdorf am See mit einem Finanzierungsvolumen von 1,2 Millionen Euro. Laufzeitende mit einer Jahresverzinsung von 6,25 Prozent war der 16. Dezember vergangenen Jahres. Vor den Toren Wiesbadens wurde überdies ein historischer Winzerhof mit 20 Wohnungen saniert und ein ergänzender Neubau für 15 Wohnungen realisiert. Bei diesem Projekt „Kammstraße Kiedrich“ lag der Finanzierungsrahmen bei 1.025.000 Euro. Hier endete die Laufzeit am 30. November 2019, und die Anleger profitierten von einer Verzinsung in Höhe von 6,75 Prozent.

Letzte Änderung am Montag, 03 Februar 2020 03:31
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