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Thomas Olek und Christoph Blacha

publity AG reklamiert mit Pressemeldungsflut "absolute Transparenz" für sich

Mittwoch, 30 April 2014 21:08 geschrieben von 
Thomas Olek und Kollegen Thomas Olek und Kollegen Quelle: publity AG

Leipzig - Offenbar von Kritikern getrieben, sieht sich der Pressestab der Leipziger Fondsgruppe publity AG derzeit genötigt, ganze Folgen von Jubelmeldungen unters Publikum zu verteilen. Knapp 100 Tage, nachdem die publity Finanzgruppe von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für den „publity Performance Fonds Nr. 7 GmbH & Co. geschlossene Investment KG“ als erstem Publikumsfonds die Zulassung zum Vertrieb an Privatanleger erhalten hat, ziehen die Geschäftsführer der designierten Kapitalverwaltungsgesellschaft, der publity Performance GmbH, Christoph Blacha und Frederik Mehlitz, ein Fazit.

„Zum Anlegerschutz gehört insbesondere auch die Entscheidungsfreiheit der Anleger, zwischen Beteiligungsmodellen mit unterschiedlichen Chance-/Risikorastern durch das investierte Asset und die gewählte Finanzierungsform des  geschlossenen Alternativen Investmentfonds wählen zu können. Bislang liegt erst eine einzige weitere Genehmigung eines Publikumsfonds vor. Wenn am 22. Juli die Übergangsregelungen auslaufen, besteht die Gefahr, dass das Angebot für Privatanleger austrocknet. Wir hoffen darauf, dass jetzt nach der erfolgten Erteilung von Genehmigungen für Kapitalverwaltungsgesellschaften auch die Genehmigungen für Publikumsfonds schnell erfolgen.“

Der Eintritt in die „weiße Welt“ der publity AG, der über die KAGB-konforme Gestaltung des Vorgängerfonds bereits im Juni 2013 stattgefunden hatte, hat mangels Vergleichsmöglichkeiten mit anderen genehmigten Produkten und Unsicherheiten über die Konsequenzen der Anforderungen der Regulierung in der Prospektierung zu Polarisierung und erneuter Aufnahme einer Grundsatzdiskussion über längst gefallene Entscheidungen der Regulierung geführt. Publity hat sich mit dem ersten genehmigten Fonds den Anforderungen der BaFin vollständig unterworfen. Dies hat zu unerwarteten, aber verständlichen Missverständnissen in Analyse und Vertrieb geführt.

Die absolute Transparenzerwartungshaltung der Aufsicht führte z. B. dazu, dass nicht nur laufende Fondskosten, sondern sogar die zuvor erhaltene Mehrwertsteuer der gewerblichen Mieten, die entsprechend monatlich wieder abgeführt werden muss, in die Kostenquote mit einbezogen wurde. Ebenso sieht das Geschäftsmodell von Publity die Hebung von Wertschöpfungspotentialen von Immobilien durch Nachinvestitionen und Erhöhung der Vermietungsquote vor. Alle, den direkten Kaufpreis überschreitende Investitionsbestandteile wurden als „Instandhaltung“ ebenfalls der laufenden Kostenquote zugerechnet. Da der reine Eigenkapitalfonds die erheblichen Hebelrisiken einer Fremdfinanzierung des Fonds ausschließen soll, müssen die auf das platzierte Eigenkapital entfallenden Platzierungskosten berücksichtigt werden. Das gleiche gilt für die laufenden Kosten im Vergleich mit einem Konzernmieter-Fonds mit geringen Verwaltungskosten und zunächst engem Chancen-/Risikoraster durch die anfängliche, festgelegte Miete. Aktives Investitions- und Vermietungsmanagement, das Wertschöpfungspotentiale durch Vermietungserhöhung, Verkauf und Wiederanlage generieren soll, erfordert zwangsläufig einen höheren Managementaufwand. Publity sieht hier eine Größenordnung, vergleichbar mit offenen Immobilienfonds unter Einbeziehung der Transaktionskosten.

Für den betriebswirtschaftlich denkenden Analysten kann die so zahlungsorientiert ermittelte plakative Kostenquote leicht zu Missverständnissen führen. Andererseits erreichen die Regulierungsbehörden mit dieser Vorgehensweise eine neue Dimension der Transparenz. Naturgemäß müsste bei dieser Betrachtungsweise auch der kalkulierte Werteverzehr von technischen Assets wie Solaranlagen, Flugzeugen, Schiffen oder Windkraftanlagen in die laufende Kostenquote einbezogen werden. Bedenklich stimmt aber die Konsequenz, dass in der Unsicherheit gerade freie Vertriebe in die nicht regulierte Welt flüchten und Genussscheine oder Anleihen mit weit geringerem Transparenzniveau platzieren. Solche Anlagen bürden darüber hinaus dem Anleger zusätzlich das unternehmerische Risiko des Emittenten auf und nicht nur das in der Regel sehr transparent prospektierte Risiko des Investitionsgegenstandes. Geschlossene alternative Investments zählen traditionell durch die hohen Forderungen des Anlegerschutzes der vergangenen beiden Dekaden zu den am besten prospektierten Kapitalanlagen.

Die Publity Finanzgruppe bestätigt trotz einiger Verwerfungen in der Berichterstattung, die mit den Konsequenzen der Transparenz in der „weißen Welt“ der Kapitalanlage noch nicht korrespondiert,  ihr Festhalten an absoluter Transparenz. Publity betrachtet die Regulierung als Chance und ist stolz darauf, in enger Zusammenarbeit mit der BaFin und renommierten Beratungshäusern der Republik als erstes Unternehmen für ein Publikumsprodukt die Vertriebszulassung erhalten zu haben.

Unsere Unternehmensleitlinien sind absolute Akzeptanz der Anforderungen der durch BaFin und Bundesbank regulierten, weißen Kapitalanlagewelt und vollständige Transparenz. Als mittelständisches Unternehmen sind wir über die wichtigen Entwicklungen des Unternehmens und unserer Beteiligungen jederzeit aktuell informiert. Wir aktualisieren unsere Homepage, die alle bekannten Entwicklungen unserer Beteiligungsgesellschaften enthält, wöchentlich. Wir haben die bekannten Ratingunternehmen der Immobilien- und Beteiligungswirtschaft mit Analysen zu Produkten und zum Unternehmen beauftragt. Analysten, Journalisten und Ratingunternehmen sind zur Einsicht in die Originalverträge eingeladen, wobei lediglich übliche Usancen zur Wahrung offengelegter Geschäftsgeheimnisse bei der Namensveröffentlichung einzuhalten sind. Unsere regelmäßigen, gedruckten und veröffentlichten Transparenzberichte erscheinen innerhalb eines Monats nach Erfassungsstichtag. Publity sieht in Schnelligkeit und Transparenz einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber Bankentöchtern. Unsere Vertriebspartner haben hohe Anforderungen und entscheiden einzeln nach detaillierter Analyse des Prospektes und der bisherigen Performance. Der Aufsichtsbehörde sind wesentliche Geschäftsvorfälle und unternehmerische Entscheidungen unverzüglich anzuzeigen und Quartals- und Jahresberichte vorzulegen.

Nach jetzt annähernd ein Jahr währender enger Zusammenarbeit mit der marktführenden Depotbank, der Caceis Bank, die bereits im Vorläuferfonds die Funktion der Verwahrstelle übernommen hat, ist in weiterer Abstimmung mit der BaFin und der Bundesbank die Anlegerposition optimiert worden. Alle formalen Risiken der Anleger sind ausgeschlossen. Die Mittelverwendung wird sowohl unter Einhaltung aller formalen Aspekte der Prospektierung als auch mit betriebswirtschaftlicher Plausibilitätsprüfung streng kontrolliert. Der Fall einer möglichen Rückabwicklung vor Durchführung der Investitionen ist über worst case Sicherheiten in Millionenhöhe für den Anleger sichergestellt. Sogar die Kapitalverwaltungsgesellschaft, die im Genehmigungsverfahren des Fonds bereits geprüft wurde und in kurzer Zeit zur Genehmigung ansteht, wurde nach Vorbild systemrelevanter Banken mit von unabhängigen Wirtschaftsprüfern „testierter“ Liquiditätssicherheit ausgestattet.

Sämtliche Immobilien, die eingekauft werden, werden von renommierten externen Gutachtern, die ihrerseits von den Regulierungsbehörden genehmigt/anerkannt sind, bewertet. Aktuelle Einkäufe wurden nach den definierten Kriterien begutachtet und bewertet. Die juristische, formale und steuerliche Objektprüfung/Due Diligence wird immer von Deutschlands größter Rechtsanwaltskanzlei CMS Hasche Sigle durchgeführt. Alle Bewertungen des Bestandes werden ebenfalls durch externe Bewerter durchgeführt. Alle Partner haben sich im eigenen Interesse eng mit der publity Finanzgruppe befasst und sich mit der Performance allgemein und der Leistungsfähigkeit bzw. Erfahrung im spezifischen Fondsgeschäft vertraut gemacht.

Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender der publity AG, sieht sich in der Vorleistungspflicht: „Wir haben ausnahmslos alle Anforderungen der Regulierungsbehörden ohne Wertung der Einzelmaßnahmen erfüllt. Auch die Kosten des Fonds wurden eng mit Verwahrstelle und BaFin abgestimmt. Unsere Erfahrungen im Verkauf mehrerer Hundert Einzelimmobilien und die langjährige Erfahrung in der Bearbeitung von Assets aus der Bankenverwertung belegen unsere Leistungsfähigkeit in Bezug auf die Investitionsstrategie und Investitionsobjekte, deutsche Immobilien aus Bankenverwertung mit Entwicklungspotenzial. Unsere internationalen, bewährten Kontakte in der Immobilienverwertung und innovative Gestaltungsformen der Strukturierung eröffnen neue Exit-Wege und Ertragspotentiale für die Anleger. Alle formalen Risiken sind ausgeschlossen. In der Investitionsphase und der Wertschöpfungsphase haben Anleger und publity ausschließlich gleichgerichtete Interessen. Branchenteilnehmer und Analysten, die sich mit unseren Originalakten auseinandersetzten und Stichproben nahmen, zeigten sich ausnahmslos beeindruckt. Trotz mancher Berichterstattung, die uns wertend zum Gegenstand allgemeiner Meinungsäußerung machte, sehen wir in unserem eingeschlagenen Weg absoluter Transparenz und der Bindung an die neue regulierte Kapitalanlagewelt die einzige zukunftsorientierte Strategie der Kapitalanlage in alternative Assets.“

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