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Asylpolitik

Findet in Deutschland eine absichtliche Überfremdungspolitik statt?

Dienstag, 14 Juli 2015 21:03 geschrieben von  Albrecht Lose
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Magdeburg - Während die von rechten Parteien oftmals angesprochene Überfremdung von den Etablierten zuvor immer vehement bestritten wurde, läßt die jüngst gehaltene Rede des Bundespräsidenten, Joachim Gauck, die Vermutung zu, daß es in Deutschland sehr wohl zu einer Überfremdung kommen wird, welche auch noch absichtlich herbeigeführt werde.

So erläuterte er, daß Deutschland noch ziemlich am Anfang eines Prozesses stehe, in dem aus alter Mehrheitsgesellschaft und Einwanderern ein verändertes Land hervorgehen werde. Wenn man genau diesen Worten folgt, drängt sich sicher bei vielen der Eindruck auf, daß Deutschland nicht mehr über einer homogenen Bevölkerung verfügen soll.

Lauscht man des Weiteren noch den erst kürzlich geäußerten Zusagen des Bundesinnenministers, Thomas de Maizière, weitere Flüchtlinge in Deutschland aufnehmen zu wollen, wird der Eindruck noch verstärkt. So will Deutschland aus Italien und Griechenland weitere 9.000 sog. Flüchtlinge übernehmen. Daß das im Widespruch zu den Dublin-Regeln steht, scheint dabei nicht zu interessieren. Auch übernimmt wieder einmal Deutschland dabei die Vorreiterrolle, denn damit erteilt die Bundesregierung dann mehr Flüchtlingen Asyl, als nach der sog. EU-Quote gefordert wird. Zusätzlich werde Deutschland 3.200 Flüchtlinge aus den Flüchtlingslagern in Syrien aufnehmen, so der Bundesinnenminister.

Ebenfalls läßt das erst kürzlich von der „Welt" geführte Interview mit dem Chef von „Pro Asyl", Günter Burkhardt, der auch als mächtigster und einflußreichster Asyllobbyist gilt, vermuten, wohin die Reise gehen soll. So spricht er sich deutlich gegen Abschiebungen von abgelehnten Asylbewerbern aus. Auch könne es bei der Aufnahme von Flüchtlingen keine Obergrenze geben, meint Burkhardt. Hierbei würde man sich doch fragen, welcher Zweck sonst noch in Frage käme, wenn es nicht um die Überfremdung unseres Landes geht.

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