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Chemische Industrie:

Fonds der chemischen Industrie stark in der Bildungsförderung engagiert!

Montag, 25 Januar 2016 09:30 geschrieben von  Rüdiger Dietrich

Frankfurt a. M. – Die sogenannten MINT-Fächer rücken mit Blick auf die Bewältigung einer drohenden Fachkräfteproblematik und hinsichtlich der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland zunehmend in den Fokus politisch-ökonomischer Betrachtung. Die diesbezüglichen Branchen sind daher auf eine optimale Ausbildung bzw. eine Förderung selbige angewiesen. Die chemische Industrie ist sich dessen durchaus bewusst. Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI), der mit seinen Förderungen einen Beitrag zur Aufrechterhaltung einer anspruchsvolle experimentelle Ausbildung in den Biologie- und Chemiestudiengängen in Deutschland leisten möchte, unterstützt die Hochschule Fresenius in Idstein mit 18.000 Euro für mehr Experimente im Master-Studiengang Bio- and Pharmaceutical Analysis. Die Mittel fließen in den Kauf eines Lumineszenzdetektors und helfen dabei, den Studierenden konkrete Kenntnisse und Fähigkeiten in modernen bioanalytischen Methoden zu vermitteln. Der Erfolg bei der Einwerbung von Fonds-Fördermitteln sei Ansporn für die Anstrengungen, die Lehre an der Hochschule weiter zu verbessern.

Gregor Disson, Geschäftsführer des Landesverbandes Hessen im Verband der Chemischen Industrie, sagte anlässlich der Scheckübergabe: „Die anspruchsvolle experimentelle Ausbildung in den Biologie- und Chemiestudiengängen als Markenkern und Gütesiegel der naturwissenschaftlichen Ausbildung in Deutschland liegt uns sehr am Herzen. Hessen ist eine technologisch und wirtschaftlich bedeutsame, dynamische Bio- und Pharmaregion. Die Chemie- und Pharmaunternehmen brauchen gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte.“  doch bereits unterhalb der akademischen Ebene ist die Branche engagiert, wie beispielsweise die sogenannte „Schulpartnerschaft Chemie“ beweist. Das bundesweite Schulförderprogramm des Fonds der Chemischen Industrie, das inzwischen in die fünfte Verlängerung ging, stellt in den kommenden drei Jahren 7,5 Mio. € zur Verfügung. Seit dem Start des Programms 2001 flossen so mehr als 29 Mio. € in einen modernen, spannenden Schulunterricht. Rund 13,5 Mio. € gingen an über 4.200 Schulen in Deutschland.

„Die chemische Industrie bleibt damit verlässlicher Partner für Lehrer und Schüler, wenn es um den experimentellen Chemieunterricht geht. Denn praxisnahe Versuche sind das Salz in der Suppe, um Kinder und Jugendliche für die Chemie zu begeistern. Sie machen Lust auf Lernen“, begründete FCI-Geschäftsführer Gerd Romanowski das Engagement. Der Fonds investierte außerdem in Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen wie Energie und Pflanzenschutz oder Bauchemie und Klebstoffe. Darüber hinaus werden Schüler-Wettbewerbe wie „Jugend forscht“, „Leben mit Chemie“ und „Chemkids“ gefördert. Damit Lehrer einen zeitgemäßen Chemieunterricht anbieten können, unterstützt der FCI auch Projekte in der Chemiedidaktik. Finanzielle Mittel erhalten angehende Chemielehrer in der zweiten Ausbildungsphase.

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