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Gold schafft Vertrauen

Harald Seiz formt erfolgreich die Karatbars International GmbH

Samstag, 13 Juli 2019 18:14 geschrieben von 
Harald Seiz formt erfolgreich die Karatbars International GmbH Quelle: Karatbars International

Stuttgart – Harald Seiz ist ein an Vertrauen gewinnender Geschäftsmann. Vertrauen verschafft ihm das Edelmetall Gold. Das Aurum gilt über Jahrtausende und rund um den Globus als Wert an sich. Gold gilt besonders in krisenhaften Zeiten mit weltwirtschaftlichen Risiken als „sicherer Hafen“. Weil es solche Krisenherde derzeit viele gibt, stieg der Preis des Edelmetalls Ende Juni auf über 1.400 US-Dollar je Feinunze und damit auf den höchsten Wert seit über sechs Jahren. Da die US-Notenbank Fed signalisiert hat, ihre Leitzinsen zu senken, und die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik in der Eurozone weiter lockern dürfte, hat der Nachteil von Gold, keine Zinsen oder Dividenden abzuwerfen, für Anleger an Bedeutung verloren. Wenn Zinsen weiter fallen, schlägt das immer positiv auf den Goldpreis durch. Daniel Briesemann, Edelmetallexperte bei der Commerzbank, erklärt das so: „Die Aussicht auf eine geldpolitische Wende der beiden großen Notenbanken ist der Hauptgrund für den Preisanstieg. Die Attraktivität von Anleihen ist so gefallen und dies macht Gold für Anleger interessanter.“ Niedrigere Zinsen sind grundsätzlich eine Belastung für Währungen. Selbst der US-Dollar ist zuletzt wegen der Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell unter Druck geraten. Der jüngste Anstieg des Goldpreises steht eindeutig im Zusammenhang mit den Kursverlusten des Dollar.

Neben der Niedrigzinspolitik von Fed und EZB macht der schwelende Handelsstreit zwischen den USA und China sowie eine mögliche Eskalation des Iran-Konfliktes Gold für Anleger wieder hochattraktiv. Das Edelmetall ist ein sinnvolles Portfolio-Element für alle, die sich um einen konjunkturellen Abschwung, einen Abwärtstrend an den Aktienmärkten oder einen plötzlichen Inflationsanstieg sorgen. Weil der Goldpreis bei einbrechenden Aktienkursen in aller Regel steigt, ist das Edelmetall für die Portfolio-Diversifikation und damit Risikostreuung unverzichtbar.

„Wir müssen uns vom traditionellen Bild lösen, dass wir alle noch im Kopf haben, wenn wir an Gold denken“, sagt der Online-Unternehmer Harald Seiz. Er meint damit die Vorstellung, dass physisches Gold nur in Form von Barren, Münzen oder Schmuck angeboten werden kann. „Aufhalten wird man unsere Idee schon bald nicht mehr können. Dazu steckt zu viel Energie im Gold der Zukunft.“ Die Geschäftsidee seiner 2011 gegründeten Karatbars International GmbH ist der Handel mit goldhaltigen Geschenk- und Merchandise-Artikeln sowie kleinen Goldbarren. Der Hauptsitz und das Logistikzentrum des Unternehmens befinden sich in Stuttgart.

Konkret geht es um kleinste Goldstückelungen in Form von Goldkarten und Cashgold-Scheinen. Damit will Harald Seiz auch Menschen mit schmalem Geldbeutel eine Einstiegschance in die Anlageform Gold geben und sicherstellen, dass goldhaltige Produkte im ökonomischen Krisenfall eingelöst werden können. Käme es zu einer neuen Finanz- und Bankenkrise, wären neben Immobilien nur physische Goldbestände wirklich wertbeständig. Davon sind Anlageberater und Finanzmarktexperten überzeugt. Aufgrund seines hohen Gegenwertes würde Gold in Münz- und erst recht Barrenform aber kaum als Alltagszahlungsmittel genutzt werden können. Mit ihren Goldkarten und Cashgold-Scheinen will die Karatbars International GmbH dieses Problem durch Ausgabe kleinster Goldmengen lösen: Die in den Karten und Scheinen integrierten Mini-Goldbarren gibt es bereits ab einem Gewicht von 0,1 Gramm. Damit wären sie in Notzeiten auch im alltäglichen Zahlungsverkehr einsetzbar.

Die Karten enthalten Goldplättchen mit einem Gewicht zwischen ein und fünf Gramm. „Unsere klassischen Goldkarten bewahren ihren Wert zuverlässig und dienen als Sicherung der Finanzen in unruhigen wirtschaftlichen Zeiten. Sie können auch als Tausch- und Zahlungsmittel eingesetzt werden“, formuliert der Anbieter. Auch in wirtschaftlich guten Zeiten sei es klug, sich einen Vorrat dieser „Classic Karatbars“ zuzulegen. Die Scheine namens „Cashgold“ sehen wie gewöhnliche Geldscheine aus, in die ein Goldplättchen mit einem Gewicht zwischen 0,1 Gramm und 0,6 Gramm eingesetzt ist. Für dieses Goldprodukt wirbt Karatbars International mit den Worten: „Wert und Echtheit des Cashgold können jederzeit überall auf der Welt verifiziert werden. Akzeptanz vorausgesetzt, kann es wie ein Zahlungsmittel eingesetzt werden. Darüber hinaus bietet es die Möglichkeit, als Goldreserve in kleinsten Einheiten zu dienen.“

In seinem 2017 im FinanzBuch Verlag erschienenen Buch „Die Zukunft des Geldes: Wie Gold unser Zahlungssystem revolutionieren wird“ hat Seiz seine Ideen  und Vorschläge für Gold als krisensicheres Zahlungsmittel dargelegt. Dazu gehört eine auf der Blockchain-Technologie fußende Digitalisierungsstrategie, in deren Mittelpunkt ein Crypto Coin der in Singapur gegründeten Karatbank steht. Der CEO kündigte im letzten Jahr an, eine Art Cashgold im Bereich der Kryptowährungen herauszubringen und damit eine Alternative zum Bitcoin anbieten zu wollen. Der Karatgold Coin (KBC) soll ein genau festgelegtes Goldgewicht repräsentieren und damit eine gewisse Kursstabilität garantieren. Anlegern bleibt so die Entscheidung zwischen Kryptogeld und einem Gold-Investment erspart. Der Karatgold Coin verbinde die Vorteile einer Kryptowährung mit der Sicherheit von Gold, wodurch dieses Produkt für zahlreiche Anleger interessant werde, ist Seiz überzeugt.

Der Pionier goldbasierter Kryptowährungen plant mit dem Gold Independence Day 2019 ein weltweit einzigartiges Event. „Hier haben Inhaber der Karatgold Coins (KBC) zum ersten Mal die Chance, ihre Token in Gold einzutauschen. Pro 100 Coins erhalten sie ein Gramm echtes Gold mit 24 Karat.“ Durch Hackerangriffe sind Kryptowährungen wie der Bitcoin bei sicherheitsbewussten Anlegern in die Kritik geraten. Das könne beim KBC nicht passieren, da jeder Coin durch physisches Gold abgesichert sei. „Sicherlich werden dem Gold Independence Day 2019 weitere Events folgen“, betont Harald Seiz. „Der KBC 
lässt sich im Anschluss jederzeit in Gold eintauschen. Und natürlich auch in andere Kryptowährungen und Geldwährungen der Welt.“

Die Fachwelt verfolgt die Krypto-Strategie der Stuttgarter Gold-Experten mit Interesse, ja Sympathie. So stellte die Online-Ausgabe von „Forbes“ Ende Mai dieses Jahres unter dem Titel „10 Blockchain Companies To Watch In 2019“ Unternehmen mit innovativen Blockchain-Ansätzen vor, die es im Blick zu behalten gelte. Jede dieser Firmen biete etwas Einzigartiges mit dem Potenzial, traditionelle Industrien zu revolutionieren. „Forbes“ schrieb: „Die Karatbars International GmbH mit Sitz in Deutschland ist die Muttergesellschaft von Karatgold Coin und steht für ein robustes, auf Gold basierendes System grenzüberschreitender Blockchain-Lösungen. Das neueste Produkt, das IM-Pulse K1 Smartphone, ist das erste Telefon, das das Voice Over Blockchain Protocol (VOPB) verwendet. Derzeit ermöglicht Karatgold den Verbrauchern, Gold an mehr als 500.000 Akzeptanzstellen weltweit zu handeln oder zu kaufen. Bei all den jüngsten Gesprächen über Bitcoin versus Gold bietet dieses Unternehmen das Beste aus beiden Welten.“ Viel positiver kann man über eine neue Marktidee kaum berichten. Man muss Harald Seiz wohl Glauben schenken: Der Glanz des Goldes besticht immer!

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