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Rainer Keller und Andreas Trautner gehen libertären Kurs

Magna Aurelia Investment als Bildungsfinanzierer mit Vertriebsschwächen

Dienstag, 29 Juli 2014 10:02 geschrieben von 
Magna Aurelia Geschäftsführer Rainer Keller und Prof. Max Otte Magna Aurelia Geschäftsführer Rainer Keller und Prof. Max Otte Quelle: Magna Aurelia Investment

München - Nicht von wenigen skeptisch gesehen wird die Entwicklung der "Magna Aurelia Investment GmbH". Das Unternehmen aus der Münchener Levelingstraße verfügt sicher über großartige Kontakte. Doch bei aller konzeptionellen Stärke erscheint die Durchschlagskraft des hauseigenen Vertriebs noch bescheiden. Rainer Keller (Jahrgang 1968), geschäftsführender Gesellschafter der Magna Aurelia Investment, hat dies nun wohl selbst erkannt. Die Gesellschaftersammlung stellte ihm vor wenigen Wochen den erfahrenen Vertriebskopf Andreas Trautner (Jahrgang 1974) als Prokuristen und Vertriebsleiter zur Seite.

Und das war wohl auch bitter nötig, denn durch mangelnde Vertriebsergebnisse konnten die ganz großen für 2014 angestrebten Investitionen noch nicht angeschoben werden. Dabei liest sich das Potenzial der Magna Aurelia Investment GmbH beeindruckend:
Mit den Investitionsbereichen "Universitätsbeteiligungen" und "Verkehrspilotenausbildung" dürften die Münchener wirklich zu einem großen Bildungsfinanzierer aufsteigen. Doch dazu muß augenscheinlich noch mehr Geld in die Kasse! Allein die Organisation der für Herbst 2014 avisierten (http://www.magna-aurelia.de/aktuelles/aurelia-aviation-gmbh.html) "Aurelia Aviation" wird hohe Investitionssummen anfordern. Dabei dürfte die Ausbildung und das Verchartern von Verkehrspiloten an Fluggesellschaften durchaus ein gutes Geschäft sein.

Im Medienbereich (Aurelia Media GmbH aus Herrsching am Ammersee) möchte man sich "politisch korrekter ausrichten". Die Redaktionen waren für den Geschmack des libertären Rainer Keller (Mitglied von Bündnis90/Grüne im Saarland) zu freiheitlich und marktliberal. Der Kaufmann Hasan Süslü, der unbestätigten Gerüchten zufolge Minderheitsgesellschafter ist, soll sich nun der Führung von Aurelia Media für die Magna Aurelia Investment-Gruppe annehmen. Aber die "Medienmacher der ersten Stunde" innerhalb der Medienbeteiligungen der Münchener wurden vergangene Woche endgültig abgezogen. "Das wird nun mehr taz als FAZ in den Redaktionen", sagt ein Journalist, der bis vor kurzem die ganze Gruppe wohlwollend begleitetete in Anspielung auf die politische Ausrichtung der linksalternativen Berliner "taz" und der konservativen und marktliberalen "Frankfurter Allgemeine" (FAZ).

Letzte Änderung am Dienstag, 29 Juli 2014 23:21
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