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Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen nimmt deutlich zu

MEP Werke GmbH des Konstantin Strasser ist wachstumsstärkstes deutsches Energieunternehmen

Dienstag, 27 November 2018 00:34 geschrieben von 
Sitz der MEP Werke GmbH im Münchener Norden Sitz der MEP Werke GmbH im Münchener Norden Quelle: DERFFLINGER

München – Im August dieses Jahres berichtete das Wochenblatt „Die Zeit“ von der wieder deutlich gestiegenen Attraktivität von speicherbestückten Solaranlagen und titelte: „Solarstrom lohnt sich wieder.“ Seit einem Jahr wächst der Markt für Solaranlagen spürbar, und das gilt besonders für das erste Halbjahr 2018. Im Zeitraum vom Januar bis Juni wurden in Deutschland mehr als 35.000 Anlagen installiert. Dem Bundesverband Solarwirtschaft zufolge ist das im Vorjahresvergleich eine Steigerung um fast 50 Prozent. Die umweltfreundliche Sonnenenergie wird vor allem bei der Stromgewinnung für Eigenheime genutzt.

Der neue Solarboom hängt einerseits mit der Debatte über den Klimaschutz zusammen, zu dem Photovoltaikanlagen einen wichtigen Beitrag leisten. Andererseits ist er den gesunkenen Solaranlagenpreisen geschuldet. Photovoltaik, also die solarzellen-basierte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie, ist deshalb wieder wirtschaftlicher geworden. Bei Kleinanlagen kostet die Solarstromproduktion vom eigenen Dach rund neun bis elf Cent pro Kilowattstunde. Angesichts der derzeitigen Einspeisevergütung von etwas mehr als 12 Cent ist ein Erlös von ein bis drei Cent pro Kilowattstunde möglich. Noch mehr rechnet es sich, den eigenproduzierten Strom nicht ins Netz einzuspeisen, sondern selbst zu nutzen. Wer keinen teuren Netzstrom von momentan rund 26 Cent pro Kilowattstunde kaufen muss, kann den Gewinn sogar auf rund 14 Cent pro Kilowattstunde steigern. Volker Quaschning von der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) sieht bei günstig produziertem Eigenstrom samt Abschreibungsmöglichkeiten noch höhere Gewinnmöglichkeiten: „Eine ordentlich ausgeführte, nicht überteuerte Photovoltaikanlage sollte 20 bis 30 Jahre lang halten und dabei eine Rendite im einstelligen Prozentbereich abwerfen – das ist deutlich mehr als auf dem Sparbuch.“

Eine Alternative zum Kauf von Solaranlagen ist deren Anmietung. Auf diesem Gebiet hat die MEP Werke GmbH (My Energy Partner) und ihr Mutterunternehmen Strasser Capital GmbH eine Vorreiterrolle. Strasser Capital ist eine von Deutschlands führenden Kapitalbeteiligungsgesellschaften für umweltfreundliche Geschäftsideen, deren Portfolio vor allem Unternehmen aus dem Sektor der erneuerbaren Energien umfasst. Abgedeckt wird die ganze Wertschöpfungskette von der Installation über den Betrieb und die Wartung bis zur Vermietung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Solar-Dachanlagen. Die MEP Werke GmbH aus München hat sich mit ihrem innovativen Mietmodell „Switch Solar“ einen Namen gemacht und ganz nebenbei die Energiewende vorangetrieben. Privathaushalte können hierbei ohne große Anfangsinvestitionen die Kostenvorteile der Sonnenenergie nutzen und selbst zu Ökostromproduzenten werden. „Switch Solar“ richtet sich an private Hauseigentümer mit mindestens zwei Bewohnern. Von den deutschlandweit etwa 40 Millionen Haushalten erfüllen rund acht Millionen Dächer alle Kriterien für eine Solaranlage. Inzwischen bietet MEP die um Energiespeicher mit intelligentem Strommanagement ergänzten Solaranlagen auch zum Kauf und zur Finanzierung an. Während die MEP Werke zu einem führenden Anbieter von Miet-Solaranlagen geworden sind, bietet Strasser Capital auch andere Qualitätsprodukte auf Mietbasis an. Dazu gehören Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik, Immobilien und Luxusmode.

Anfang dieses Jahres gab der Solaranlagen-Vermieter bekannt, zukünftig zusammen mit dem unabhängigen Ökostromanbieter LichtBlick Ökostrom und klimaneutrales Erdgas zu vertreiben.Konstantin Strasser, Gründer und Geschäftsführer von Strasser Capital, wurde konkreter: „Wir haben uns mit LichtBlick zusammengetan, da wir sehr ähnliche Visionen haben. Beide Unternehmen verfolgen das Ziel, grüne Energie möglichst einfach und unkompliziert zugänglich zu machen. Mit MEP Switch Green bieten wir gemeinsam hundert Prozent zertifizierten grünen Strom aus deutscher Wasserkraft sowie klimaneutrales Erdgas. Dafür werden alle Emissionen, die bei der Produktion des Erdgases zwangsläufig entstehen, durch Klimaschutzprojekte kompensiert. Diese sind nach dem Gold-Standard zertifiziert, der weltweit strengsten Norm für Klimaschutzprojekte.“

Der Hauptgeschäftszweig ist jedoch die Solaranlagen-Vermietung unter dem Namen „Switch Solar“. „Switchen“ meint sprichwörtlich den unkomplizierten Wechsel von teurem Graustrom auf selbstproduzierten Solarstrom. „Mit grüner Energie vom eigenen Dach befreien Sie sich von den steigenden Stromkosten. Ergänzen Sie Ihre Anlage optional mit einem Stromspeicher für noch mehr Unabhängigkeit“, heißt es seitens der MEP Werke. Durch ein hohes Maß an Finanzierungstransparenz wisse jeder von rund 10.000 Kunden schon langfristig, welche Kosten auf ihn zukämen und welche nicht. Der führende Anbieter für dezentrale Energieversorgung betont immer wieder die Klimafreundlichkeit seines Angebotes: „Anders als Öl, Gas oder Kohle steht Ihnen die Sonne unbegrenzt und CO₂-neutral zur Verfügung. Die Komponenten in Switch Solar können zu 95 Prozent recycelt werden.“

So überrascht es nicht, dass MEP 2018 zum zweiten Mal in Folge bei einer Erhebung des Nachrichtenmagazins „Focus“ in Zusammenarbeit mit dem Statistikportal Statista unter den 500 deutschen Unternehmen mit dem stärksten Umsatzwachstum gelistet wurde. Schon im letzten Jahr durften sich die Münchner Solaranlagen-Experten über die Auszeichnung als „Focus Wachstumschampion“ freuen. Im diesjährigen „Focus“-Ranking konnte MEP nicht nur den 21. Platz in der Gesamtbewertung belegen und sich damit im Vorjahresvergleich um 25 Plätze verbessern, sondern schaffte es im Bereich „Energie und Versorge“ sogar auf den ersten Platz. Damit rangiert man vor allen anderen wachstumsstarken Energieunternehmen. CEO Konstantin Strasser kommentierte das so: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mittlerweile rund 10.000 deutschen Haushalten unkompliziert und bezahlbar den Zugang zu grüner Energie zu ermöglichen. Unser Ziel ist es nun, nicht nur weiter zu wachsen, sondern auch unser Angebot um weitere Produkte im Bereich Energie und Haushalt zu ergänzen. Insgesamt wollen wir dem Kunden ein Komplettangebot bieten für einen grünen und sicheren Haushalt ohne hohe Investitionskosten oder großen Aufwand.“ Für die branchenübergreifende Studie wurden 12.150 deutsche Unternehmen aufgefordert, die Umsätze der Jahre 2014 und 2017 zu melden.

Im Frühjahr dieses Jahres wurde man von der „Financial Times“ auch in die FT 1000-Liste der wachstumsstärksten europäischen Unternehmen aufgenommen und landete auf Platz 137. Für diese Erhebung wurden von der Zeitung und dem Marktforschungsinstitut Statista Tausende Unternehmen in 31 europäischen Ländern mit einem hohen Umsatzwachstum aufgefordert, ihre Umsätze aus den Jahren 2013 und 2016 mitzuteilen. MEP-Geschäftsführer Konstantin Strasser sagte zur Platzierung unter den 150 wachstumsgrößten europäischen Unternehmen: „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir seit der Einführung unseres Solaranlagen-Mietmodells ‚Switch Solar‘ unseren Umsatz und unsere Kundenanzahl jedes Jahr mehr als verdoppeln konnten. Eine solche Auszeichnung spornt uns an weiter zu wachsen und mit jedem neuen Kunden einen Beitrag für eine grünere Zukunft zu leisten.“

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